KI-Wirrwarr entkräften! BlackRocks CEO: Der Mangel an Rechenleistung wird einen „Rechenleistungs-Futures-Markt“ hervorbringen

Der weltweite Bedarf an Künstlicher Intelligenz (KI) und Rechenleistung wächst explosionsartig. BlackRocks CEO Larry Fink sagte, dass die enorme Nachfrage dazu führen werde, dass „Rechenleistung“ in den Terminmärkten zur brandneuen Anlageklasse wird. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, investiert der globale Asset-Management-Riese Hunderte von Milliarden US-Dollar umfassend in den Aufbau von Rechenzentren und Energie-Infrastruktur.

KI-Blase? BlackRock-CEO widerspricht: Rechenleistung ist massiv knapp und wird zur neuen Termin-Anlage

BlackRocks CEO Fink äußerte sich auf einer Podiumsdiskussion auf der Milken Institute Global Conference. Er sagte, dass der Markt derzeit keine „KI-Blase“ kenne, sondern vielmehr mit einer gravierenden Angebotsknappheit konfrontiert sei.

Er führte aus, dass das Wachstum der Marktnachfrage weit über die Erwartungen aller hinausgehe. Nicht nur in den USA selbst sei die Kapazität für Rechenleistung, Chips und Speicher nicht ausreichend, auch weltweit befinde man sich erst am Anfang der Erschließung der riesigen Geschäftschancen durch KI. Fink erwartet, dass es aufgrund der überaus starken Nachfrage in Zukunft einen Handelsmechanismus geben wird, bei dem Käufer und Verkäufer „Rechenleistungs-Futures“ handeln, wodurch Rechenleistung offiziell zu einer völlig neuen Anlageklasse wird.

Gemeinsam mit Microsoft und Nvidia: BlackRock investiert massiv in Rechenzentren und Energieversorgung

Laut einem Bericht von Bloomberg schließt sich BlackRock, das größte Asset-Management-Unternehmen der Welt, über Bündnisse mit Microsoft, Nvidia sowie dem arabischen Investitionsvehikel MGX mit anderen Unternehmen zusammen. Dabei werden Hunderte von Milliarden US-Dollar in den Bereich Rechenzentren und Energie fließen. Aktuell hat BlackRocks Tochtergesellschaft Global Infrastructure Partners (GIP) angekündigt, rund 40 Milliarden US-Dollar in den Kauf von Aligned Data Centers zu investieren. Gleichzeitig arbeitet GIP auch mit dem Private-Equity-Unternehmen EQT zusammen und erwirbt für 10,7 Milliarden US-Dollar in bar den Stromversorger AES Corp.

Fink betonte, dass die Investitionen in sehr große Rechenzentrumsbetreiber wie Google und Amazon reichlich Ertrag abwerfen werden. Das sei besonders geeignet für langfristige Einzahlungen von Pensionsfonds, Staatsfonds und Versicherungsunternehmen. Auch der private Kreditmarkt werde bei der Unterstützung des US-Ausbaus dieser Infrastruktur eine Schlüsselrolle spielen.

Ist die KI-Infrastruktur eine langfristig stabile Chance für Zinseszins?

Auch Brookfields CEO Bruce Flatt pflichtete dieser Sichtweise bei und verwies darauf, dass KI eine historische wirtschaftliche Transformation auslösen werde. Er stellte die aktuelle KI-Entwicklung als Vergleich zu den großen Infrastrukturprojekten der Vergangenheit wie dem Bau von Autobahnen und Eisenbahnen dar. Dabei hob er hervor, dass die globale Wirtschaft sich derzeit neu formiert und der umfassende Ausbau von Cloud, Künstlicher Intelligenz, neuen Fabriken und Rechenzentren sowie anderen grundlegenden Netzinfrastrukturen bevorstehe.

Die anwesenden Führungskräfte im Asset Management waren sich einig, dass diese KI-bezogenen Infrastrukturinvestitionen über Jahrzehnte hinweg fortgesetzt werden dürften. Wenn Investoren bereit sind, langfristig zu halten, können sie daraus stabile und beachtliche Renditen durch langfristigen Zinseszins erzielen.

Dieser Artikel widerspricht der These von einer KI-Blase! BlackRock-CEO: Der Mangel an Rechenleistung wird einen „Markt für Rechenleistungs-Futures“ entstehen lassen. Erstmals erschienen bei Chain News ABMedia.

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