Citigroup treibt die "Bitcoin-Bankifizierung" voran: Strebt an, noch in diesem Jahr "institutionelle Verwahrung" und "übergreifende Vermögenswerte-Hypotheken" Dienste zu starten

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Autor: Kurumi, Krypto-Stadt

Die digitale Transformation traditioneller Finanzgiganten: Citigroup treibt die Bankifizierung von Bitcoin voran
Der globale Finanzdienstleistungsriese Citigroup expandiert aktiv im Bereich digitaler Vermögenswerte und plant, Bitcoin tief in sein umfangreiches traditionelles Finanzsystem zu integrieren. Laut Nisha Surendran, Leiterin der Entwicklung digitaler Vermögensverwahrung bei Citigroup, die diese Woche beim Strategy World Event, veranstaltet vom Bitcoin Treasury Service, bekannt gab, arbeitet Citigroup intensiv an der Infrastruktur, um Bitcoin „bankfähig“ zu machen.
Diese Initiative ist kein impulsiver Schritt; das Bankenkonglomerat, das etwa 2,5 Billionen US-Dollar an Gesamtvermögen verwaltet, arbeitet seit über drei Jahren im Hintergrund daran. Bis 2024 soll die neue Infrastruktur fertiggestellt sein, mit dem Ziel, 2026 als Startjahr für institutionelle Krypto-verwahrungsdienste zu etablieren. Das strategische Kernziel von Citigroup ist es, seine globale Präsenz in über 220 Zahlungssystemen zu nutzen, um bestehende traditionelle Vermögensstrukturen mit Blockchain-Technologie zu verknüpfen.
Nisha Surendran betont, dass die Hauptaufgabe von Citigroup darin besteht, zentrale Verwahrungs- und Sicherheitsfunktionen anzubieten, einschließlich eines institutionellen Schlüsselmanagementsystems und verbesserter Wallet-Infrastruktur.
Da die Nachfrage nach öffentlichen Blockchains (Public Chains) steigt, wechselt Citigroup vom bisherigen Fokus auf private Blockchains zu einer offeneren Verbindung mit der Blockchain, um auf dem Vermögensvolumen von 30 Billionen US-Dollar im traditionellen Verwahrgeschäft eine eigene grüne Spur für Bitcoin zu schaffen.

Beseitigung von Betriebshindernissen, nahtlose Integration digitaler Vermögenswerte in bestehende Finanzströme
Für viele große traditionelle Institutionen ist der Einstieg in die Kryptowährungsbranche vor allem durch die Komplexität der zugrunde liegenden Technologie erschwert. Citigroup plant, bestehende Befehlswege wie Swift-Nachrichten und API-Verbindungen zu nutzen, um Bitcoin-Transaktionen zu routen. Diese Methode verschleiert die komplexen Details der Blockchain, sodass institutionelle Kunden ihre digitalen Vermögenswerte verwalten können, ohne sich um ungenutzte Transaktionsausgänge (UTXOs) oder die Verwaltung von Adressen kümmern zu müssen – ganz wie bei traditionellen Wertpapieren.
Nisha Surendran erklärt, dass dieser Service darauf abzielt, die Betriebshindernisse für Institutionen zu verringern, durch Custody Segregation die finanzielle Sicherheit zu stärken und digitale Vermögenswerte sowie traditionelle Bestände unter einem Dach zu vereinen.
Im Hinblick auf Compliance und Berichterstattung plant Citigroup, Bitcoin-Positionen direkt in bestehende Steuer-Workflows und Berichtskanäle zu integrieren. Das bedeutet, dass institutionelle Investoren ihre digitalen Beteiligungen zusammen mit Aktien und Anleihen in einer einheitlichen Kontostruktur verwalten können. Dieses „One-Stop-Shop“-Konto erhöht die Betriebseffizienz und entspricht den strengen regulatorischen Anforderungen an Transparenz und Risikokontrolle.
Das Verwahrungsmodell von Citigroup wird eine Kombination aus firmeneigenen Patenten und externen Partnern sein, um sicherzustellen, dass die Verwahrungsdienste den gleichen Risikokontrollstandards wie traditionelle Wertpapiere genügen. Diese Integration „neuer Vermögenswerte“ in eine „reife Infrastruktur“ gilt als entscheidender Schritt, um konservative Institutionen anzuziehen und Bitcoin als festen Bestandteil des Finanzsystems zu etablieren.

Grenzüberschreitende Sicherheiten und 24/7-Abwicklung setzen neue Maßstäbe für institutionelle Vermögenswerte
Neben den grundlegenden Speicher- und Abwicklungsfunktionen richtet sich Citigroup auch auf die Kapitalrendite durch digitale Vermögenswerte. Nisha Surendran hebt das Potenzial des „Cross-margining“ hervor, das es Kunden ermöglicht, Bitcoin in einem Hauptverwahrkonto als Sicherheit zu verwenden, um Staatsanleihen oder tokenisierte Geldmarktfonds auf Ethereum zu hinterlegen. Diese flexible Asset-Management-Fähigkeit ist in der aktuellen Finanzwelt äußerst attraktiv, insbesondere mit dem Aufstieg von Bitcoin-Spot-ETFs, die das Interesse institutioneller Investoren an der Integration digitaler Vermögenswerte in ihre Portfolios erhöhen.
Citigroup verfolgt nicht nur die Bitcoin-verwahrung. Das Institut erforscht aktiv Anwendungen von Stablecoins und Deposit Tokens, die als Treiber für moderne grenzüberschreitende Zahlungen und 24/7-Finanzflüsse gelten. Nisha Surendran meint offen, dass die nächste Welle der digitalen Vermögensaufnahme nicht von den bestehenden Krypto-Nutzern kommen wird, sondern von traditionellen Finanzinstituten, die diese Assets zwar begehrten, aber aufgrund technischer Neuerungen und Unsicherheiten zögerten. Durch die Integration von Bitcoin in das bestehende Bankensystem schafft Citigroup nicht nur ein neues Produkt, sondern ebnet auch den Weg für eine standardisierte globale Nutzung digitaler Vermögenswerte und macht Kryptowährungen zu einem unverzichtbaren Bestandteil der institutionellen Asset-Allokation.

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