Gate-News-Meldung, 28. April — Meta bereitet offenbar vor, die mehr als $2 Milliarden-Übernahme von Manus, einem in Singapur ansässigen KI-Startup, rückgängig zu machen, nachdem China das Geschäft aus Gründen der nationalen Sicherheit blockiert hat. Chinas Handelsministerium hat im Januar eine Untersuchung zum Verkauf eröffnet, wenige Tage nachdem Meta den Kauf abgeschlossen hatte.
Peking ordnete an, dass die Unternehmen die chinesischen Vermögenswerte von Manus innerhalb weniger Wochen wieder in den ursprünglichen Zustand versetzen, einschließlich der Entfernung von Daten oder Technologie, die von Meta übertragen wurden, und warnte, dass Strafen drohen könnten, falls das Geschäft nicht vollständig rückgängig gemacht werden kann. Investoren in Manus, darunter die Venture-Capital-Firma Benchmark, haben bereits Renditen erhalten, während frühere asiatische Unterstützer wie Tencent, HSG und ZhenFund möglicherweise bei der Rückabwicklung kooperieren.
Manus startete in China, bevor das Unternehmen seinen Hauptsitz nach Singapur verlegte. Chinesische Aufsichtsbehörden prüften, ob die Übertragung von Manus-Mitarbeitern und KI-Technologie von China nach Singapur vor dem Verkauf an Meta eine Exportlizenz erforderte, was Beijings Sichtweise widerspiegelt, nach der im eigenen Land gewachsene KI-Talente und -Technologien als Vermögenswerte der nationalen Sicherheit behandelt werden.