Chinas Vorstoß für erneuerbare Energien in Rechenzentren für KI stößt auf betriebliche Hürden; die Nachfrage in den Jahren 2026–2030 wird auf 300–500 Milliarden kWh ansteigen gesehen

Laut Reuters steht das erneuerbare Energien-Ziel für Chinas KI-Rechenzentren am 22. Juni vor zunehmenden operativen Herausforderungen. Die Pekinger Richtlinie vom März 2025 verlangt, dass neu gebaute nationale Rechenzentrum-Hubs bis 2030 80% des Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen. Laut dem Führungskräfte der State Power Investment Corp, Pei Shanpeng, könnte der Strombedarf von Rechenzentren von 2026 bis 2030 um 300 Milliarden bis 500 Milliarden Kilowattstunden ansteigen und damit 18% des gesamten Zuwachses der Stromnachfrage in China in diesem Zeitraum ausmachen.

Branchenexperten nennen zwei große Hindernisse: KI-fokussierte Rechenzentren bieten nur eine geringe Flexibilität, um GPU-lastige Workloads zu verlagern, und Netzbetreiber wehren sich gegen direkte Vereinbarungen für Ökostrom, weil sie niedrigere Stromverkäufe befürchten und nicht in der Lage wären, Investitionen in den Netzausbau wieder einzuspielen.

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