Die Algorand-Stiftung veröffentlicht eine Roadmap für ein Anti-Quanten-Upgrade und plant, diese bis Ende 2027 abzuschließen

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Algorand量子抗性

Die Algorand-Stiftung hat am 18. Juni ihre „Anti-Quantum-Roadmap“ veröffentlicht. Das Ziel besteht darin, bis Ende 2027 das gesamte Algorand-Ökosystem quantenresistent zu machen. Algorand wird in diesem Jahr eine Reihe wichtiger Upgrades starten, darunter die Einführung von Post-Quantum-Konten, Mehrfachsignatur-Wallets und Unterstützung für Staking. In den folgenden Entwicklungsphasen wird der Fokus auf die Netzwerk-Basisebene und die Infrastruktur ausgeweitet. Das ultimative Ziel ist es, bis Ende 2027 die „Quantenresistenz“ für das gesamte Ökosystem abzuschließen.

Stufenweise Upgrade-Inhalte der Algorand Anti-Quantum-Roadmap

Algorand抗量子升級路線圖

Laut der von der Algorand-Stiftung veröffentlichten Roadmap ist das Upgrade in die folgenden Hauptphasen unterteilt:

Erste Phase (ab diesem Jahr): Einführung von Post-Quantum-Konten, Mehrfachsignatur-Wallets und Staking-Unterstützung, um Nutzern einen quantenresistenten Schutz auf der Client-Seite zu bieten.

Folgende Entwicklungsphase: Der Schwerpunkt der Upgrades wird schrittweise auf Netzwerk-Basisprotokolle und Infrastruktur ausgedehnt.

Endziel (Ende 2027): Damit das gesamte Algorand-Ökosystem, einschließlich aller Schichten der Protokolle, eine umfassende Quantenresistenz erreicht.

Der Chief Scientist der Algorand-Stiftung, Chris Peikert, sagte: „Damit eine große, bereits laufende Plattform migriert wird, braucht man oft mehrere Jahre, und da sich das Ende dieses Jahrhunderts zunehmend nähert, steigt auch die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass Quantencomputer Angriffe auf die traditionelle Kryptografie starten.“ Er weist darauf hin, dass von außen oft die Komplexität von Protokoll-Upgrades unterschätzt wird.

Vergleich des Fortschritts nach Abschluss bis Ende 2027: früher als NIST-Standards – und drei Jahre vor der NSA

Die Algorand-Stiftung betont, dass bei erfolgreicher Umsetzung der Roadmap die bis Ende 2027 abgeschlossenen Fortschritte zwei wichtige Ziele erreichen werden: Erstens wird der Zeitplan für die Ablösung traditioneller Kryptografiestandards früher als der von NIST abgeschlossen sein; zweitens wird die Frist für Upgrades, die die NSA für nationale Sicherheitssysteme festgelegt hat, um drei Jahre vorgezogen.

Die Stiftung macht deutlich, dass Blockchain-Netzwerke keinesfalls erst auf den „Q-Day (Quantentod)“ warten dürfen, um dann überstürzt zu reagieren. Alle Verteidigungsmaßnahmen müssen deutlich früher geplant und eingesetzt werden.

Hauptdynamiken beim parallelen Umgang der Branche mit quantenbedrohungen

Mehrere Organisationen und Blockchain-Ökosysteme haben bereits synchron Maßnahmen für Quanten-Sicherheit umgesetzt:

Google: Beginnt bereits, Quanten-Resilienz-Kryptografie-Standards in die Infrastruktur zu integrieren. Ziel ist es, bis 2029 die umfassende Umstellung abzuschließen. Zudem warnt Google Unternehmen eindringlich, sich frühzeitig auf das „Post-Quantum-Kryptografie-Zeitalter“ vorzubereiten.

NIST: Treibt aktuell die Standardisierung von Post-Quantum-Algorithmen mit Hochdruck voran und hat für die Ablösung bestimmter veralteter Kryptografiesysteme ebenfalls einen Zeitplan für den Ausstieg festgelegt.

Ethereum Foundation: Hat noch in diesem Jahr zuvor die Gründung einer eigenen Initiative für Post-Quantum-Sicherheit angekündigt, um sichere Übergangslösungen für Wallets, Anwendungen und verifizierende Knoten zu finden.

Solana: Veröffentlicht dazugehörige Vorschläge, die untersuchen, wie Nutzer und Netzwerk in quantenresistente Kryptografie-Technologien übergehen können.

Häufige Fragen

Kann ein Quantencomputer aktuell bereits die privaten Schlüssel von Bitcoin oder Ethereum knacken?

Laut der Artikelbeschreibung gehen die meisten Experten davon aus, dass noch kein Quantencomputer existiert, der in der Lage ist, die aktuelle führende Kryptografie (ECC) zu brechen. Die derzeitigen Einsatzplanungen sind Teil einer vorausschauenden Verteidigung – und keine Reaktion auf eine bereits eingetretene Bedrohung.

Warum hat Algorand seine Roadmap bereits 2022 mit der Grundlagenforschung begonnen?

Nach Angaben der Algorand-Stiftung basiert diese Roadmap auf Grundlagenforschung, die das Team bereits seit 2022 still und leise gestartet hat. Das entspricht dem Branchenverständnis, dass Protokoll-Upgrades oft mehrere Jahre dauern. Die vorgezogene Planung dient dazu, die Vorbereitungen vor dem Auftreten einer realen Bedrohung abzuschließen.

Warum steht die Elliptic-Curve-Kryptografie (ECC) unter quantenbedrohungen?

Laut der Artikelbeschreibung sind gängige Blockchains wie Bitcoin, Ethereum und Solana auf ECC angewiesen, um Nutzer-Wallets und die Sicherheit von Transaktionen zu schützen. In der Krypto-Fachwelt gilt allgemein die Annahme, dass ein ausreichend leistungsstarker Quantencomputer theoretisch in der Lage ist, ECC zu knacken, wodurch möglicherweise private Schlüssel entschlüsselt und damit die Sicherheit digitaler Assets gefährdet werden könnte.

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