China verschärft am 19. Juni die Zollkontrollen für Indium-Exporte und beeinträchtigt damit 70% der globalen Liefermenge

Laut Reuters hat China am 19. Juni die Zollkontrollen für Indium-Exporte verschärft und damit die Sorge vor möglichen Handelsbeschränkungen für das kritische KI-Chip-Metall geschürt. Indiumphosphid, das aus Indium hergestellt wird, ist für schnelle optische Chips unerlässlich, die in KI-Datencentern eingesetzt werden. China produziert nahezu 70% der weltweiten Indiumversorgung. Obwohl Indiummetall selbst weiterhin nicht auf der Exportkontrollliste steht, nahm Peking Indiumphosphid im Februar 2025 in seine Exportkontrollliste auf. Europäische und nordamerikanische Käufer berichteten, dass der chinesische Zoll nun Angaben zum Endnutzer verlangt und die Genehmigungszeiten sich von einer Freigabe am selben Tag auf mehrere Tage verlängert haben.

Auch die US Defense Logistics Agency hat Indium als strategische Schwachstelle eingestuft und will in drei Jahren bis zu 403 Tonnen auf Vorrat halten, was die Bedeutung des Metalls für die Sicherheit der KI-Infrastruktur unterstreicht.

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