Gate News Nachrichten, 17. März: Die langjährige Differenz zwischen Chainlink und XRP hat sich kürzlich erneut verschärft. Die Communitys beider Seiten streiten heftig darüber, ob der XRPL einen Kernwert besitzt, wobei der Fokus auf technischer Positionierung und Wertschöpfungsmechanismen liegt.
Auslöser war, dass Zach Rynes, Kontaktperson der Chainlink-Community, den XRP Ledger öffentlich als „veraltete Geisterkette“ bezeichnete und die „Brückenwährung“-Erzählung in Frage stellte. Er wies darauf hin, dass XRPL im Bereich realer Vermögenswerte (RWA) weniger als 1 % ausmacht und die Emissionen von Stablecoins auf ein vernachlässigbares Niveau gesunken sind.
Diese Aussage führte schnell zu Gegenreaktionen der XRP-Fraktion. Anwalt Bill Morgan kritisierte Rynes’ Vorurteile, während Ripple-CTO David Schwartz aus der Perspektive der Token-Verteilung antwortete und betonte, dass der XRP-Verkauf eine langfristige, transparente Marktdistributionsmechanik sei. Rynes entgegnete, dass dieses Modell eher den Interessen der Aktieninhaber priorisiert.
Der Streit verlagerte sich auf das Token-Ökonomiemodell. Ripple startete kürzlich mit einer Bewertung von etwa 50 Milliarden US-Dollar ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 750 Millionen US-Dollar, während Chainlink durch Protokoll-Einnahmen kontinuierlich LINK-Token ansammelt. Beide Wege stehen für „Aktienwert-Rückführung“ versus „Token-Wert-Flow“ und sind Kernpunkte der Community-Debatte.
Marktdaten zeigen, dass XRP eine Marktkapitalisierung von etwa 91 Milliarden US-Dollar hat, deutlich höher als die ca. 7 Milliarden US-Dollar von LINK. Allerdings hat LINK im Vergleich zu seinem Allzeithoch größere Kursrückgänge. Die Unterstützer beider Seiten streiten seit langem über „Institutionelle Adoption und Dividendenzuweisung“, ein Konflikt, der bis 2019 zurückreicht.
Es ist bemerkenswert, dass trotz der zunehmenden Konflikte in der Community die beiden Projekte in der Praxis nicht direkt konkurrieren. Chainlink bietet vor allem Orakel- und Cross-Chain-Datenservices, während XRPL auf Zahlungsnetzwerke und Werttransfer-Infrastrukturen ausgerichtet ist. Tatsächlich nutzt das Ripple-Ökosystem bereits Chainlink-Daten für den Stablecoin RLUSD.
Der Vorfall unterstreicht erneut die Divergenz im Bereich der Krypto-„Narrative“ und der „Wertschöpfungsmechanismen“. Obwohl auf Projektebene Kooperationsmöglichkeiten bestehen, verstärken die gegensätzlichen Stimmungen in den Communities die Wahrnehmungsunterschiede am Markt.
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ChainNewsAbmedia04-30 21:54