Bitcoin-ETF-Flüsse kehren im März um: 38.000 BTC angesammelt, während Wale groß einkaufen – Analyse

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Bitcoin-ETF-Flows kehren nach einem harten Februar zurück. Wale kaufen, Einzelhändler verkaufen. Hier ist, was die On-Chain-Daten über BTC jetzt sagen.

Bitcoin zeigt im März 2026 gemischte Signale.

ETF-Flows erholen sich nach einem heftigen Februar-Verkauf. Gleichzeitig zeigen On-Chain-Daten, dass Wale aktiv kaufen, während Einzelhändler aussteigen.

Das Gesamtbild ist vorsichtig, aber besser werdend, und Analysten beobachten wichtige Niveaus genau.

Bitcoin-ETF-Flows erholen sich langsam, aber stetig

Der Februar war für die Nachfrage nach Bitcoin-ETFs schwierig.

Laut Krypto-Analyst Darkfost haben ETFs seit Jahresbeginn etwa 42.000 BTC verloren.

Das war eine Phase der Abflüsse, die die Marktstimmung stark belastete.

Bitcoin-ETFs erholen sich nach starken Abflüssen im Februar stetig, Quelle| Darkfost/X

Der März erzählt eine andere Geschichte.

Darkfost bemerkte, dass ETFs in den letzten Monat etwa 38.000 BTC wieder aufgenommen haben. Das kumulierte 2026-Guthaben liegt jetzt bei etwa -4.000 BTC. Diese Zahl ist noch im Minus, aber die Wende ist deutlich sichtbar.

In Dollar ausgedrückt entspricht diese Erholung etwa 2,6 Milliarden US-Dollar, die wieder in den Markt fließen.

Darkfost bezeichnete dies als „relativ bedeutend“ für so einen kurzen Zeitraum. Dieser Teil der Bitcoin-Nachfrage hat laut Analysten maßgeblich zu den jüngsten positiven Marktbewegungen beigetragen.

_Verwandte Lektüre – _****Bitcoin-ETFs trotzen Crash: 2,5 Mrd. USD Zuflüsse schockieren den Markt

On-Chain-Daten erzählen von zwei Märkten

CoinMarketCap analysierte diese Woche fünf wichtige On-Chain-Indikatoren, und die Ergebnisse sind gemischt.

Der MVRV Z-Score liegt derzeit bei 0,56.

Das bedeutet, Bitcoin ist fair bewertet, deutlich entfernt vom Januar-Höchststand von 1,42 und hat sich vom Crash im Februar bei 0,30 erholt.

Die On-Chain-Daten von Bitcoin erzählen momentan zwei sehr unterschiedliche Geschichten.

Hier sind die fünf wichtigsten Indikatoren dieser Woche 🧵

  1. MVRV Z-Score: 0,56
    BTC wird zum fairen Wert gehandelt. Nicht billig, nicht überbewertet. Wir sind noch weit entfernt vom Januar-Höchststand von 1,42 ($96K BTC) und haben uns vom… pic.twitter.com/S9u6l4yxhN

— CoinMarketCap (@CoinMarketCap) 26. März 2026

Der Sharpe Signal ist laut CoinMarketCap das, worauf man achten sollte. Es erreichte am 17. März kurzzeitig die kritische Marke von 0,50, als Bitcoin bei 75.000 USD lag, zog sich dann aber zurück.

Ein bestätigter Schluss über dieser Marke löst historisch ein Long-Signal aus. Bitcoin ist noch nicht dort.

Kurzfristige Inhaber sind weiterhin im Verlust.

CoinMarketCap berichtete, dass diese Inhaber seit Januar fast täglich mit Verlust verkaufen.

Das Verlust-Gewinn-Verhältnis liegt bei etwa 8 bis 10. Es gibt leichte Verbesserungen gegenüber den Extremwerten im Februar, aber noch keine klare Trendwende.

Das Confluence-Modell, das Preis, Netzwerkaktivität, Rentabilität und Angebotsmetriken zusammen verfolgt, zeigt keine der vier Bullenbedingungen aktiv.

Es wurde kein bestätigtes Bullenmarkt-Signal ausgelöst.

Wale verhalten sich ruhig und akkumulieren

Das aktuell bullishste Signal kommt von großen Wallets.

CoinMarketCap’s Netflow-Daten der Börsen zeigen, dass Wallets mit über 10 Millionen USD in dieser Woche 4.323 BTC von Börsen abgezogen haben. Wallets im Bereich von 1 Million bis 10 Millionen USD haben weitere 1.829 BTC abgezogen.

Einzelhändler verhalten sich gegensätzlich. Wallets im Bereich von 10.000 bis 100.000 USD nehmen netto Einzahlungen vor, was typischerweise Verkaufsdruck signalisiert. Das sogenannte „Smart Money“ scheint die Offloads der kleineren Investoren aufzusaugen.

Allerdings sehen nicht alle die Situation als bullish.

Wenn alle angeblich bärisch sind:

Warum bekomme ich Hunderte Kommentare mit „Ich kann kaum erwarten, dass du dich irrst“ bei jedem Video, in dem ich eine bärische Ansicht äußere?

Warum twittern Dutzende Influencer jede Woche über mich und lachen, sagen, BTC folge M2, ISM usw., und dass…

— Benjamin Cowen (@intocryptoverse) 26. März 2026

Der Analyst Benjamin Cowen widersprach der Annahme, dass der Markt insgesamt bärisch sei. Er argumentierte, dass viele Influencer, die den Top verpasst haben, jetzt nach Gründen suchen, um weiteren Abwärtsdruck zu vermeiden.

Cowen wies darauf hin, dass Bitcoin historisch in Februar-Monaten mittlerer Jahre Tiefs bildet, gefolgt von kurzen Gegenbewegungen, bevor es weiter nach unten geht.

Er betonte, dass das soziale Interesse an Krypto weiterhin abnimmt und die makroökonomischen Gegenwinde im ersten Halbjahr 2026 bestehen bleiben.

CoinMarketCap fasste es klar zusammen: Das sieht eher nach einer Basisbildung aus, nicht nach einem Ausbruch.

Der nächste große Test ist, ob Bitcoin die Marke von 75.000 bis 78.000 USD halten kann. Die April CPI-Daten werden ein wichtiger makroökonomischer Trigger sein.

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