Bevor die Nachrichten über das Iran-Atomabkommen bekannt wurden, tauchten im Rohölmarkt plötzlich 1,7 Milliarden US-Dollar an Short-Positionen auf, Axios wird des „Mitwirkens am Leerverkauf“ bezweifelt

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BlockBeats Nachrichten, am 7. Mai, etwa eine Stunde vor der Berichterstattung der US-Medien Axios über die Annäherung zwischen den USA und dem Iran bei der Erreichung eines Waffenstillstands-Entwurfs, tauchte auf dem WTI-Rohöl-Futures-Markt eine ungewöhnliche Short-Position im Wert von über 1,7 Milliarden US-Dollar auf, was Zweifel an Insiderhandel und vorzeitiger Informationsweitergabe aufkommen ließ.

Daten zeigen, dass zwischen 3:40 und 4:10 Uhr morgens US-Ostzeit, ohne bedeutende Nachrichtenlage, der Markt fast 10.000 Rohöl-Short-Kontrakte konzentriert aufbaute, mit einem Nominalwert von etwa 920 Millionen US-Dollar. Etwa 70 Minuten später berichtete Axios unter Berufung auf US-Beamte, dass die USA und der Iran kurz davor seien, das „14-Punkte-Abkommen“ zur Beendigung des Konflikts zu erreichen, woraufhin die Ölpreise schnell um über 12 % einbrachen, wobei die entsprechenden Short-Positionen einen vorübergehenden Gewinn von etwa 125 Millionen US-Dollar erzielten.

Mehrere Energiehändler erklärten, dass die Handelsaktivitäten in den frühen Morgenstunden normalerweise ruhig seien, und solch groß angelegte, präzise Transaktionen seien „äußerst ungewöhnlich“, was den Verdacht auf vorab bekannt gewordene Informationen durch einige Händler aufkommen lasse. Axios-Journalisten wiesen die Anschuldigungen, mit Marktteilnehmern zusammenzuarbeiten, um „Insidergeschäfte“ zu machen, jedoch zurück.

Die US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) wurde zuvor wegen ihrer Untersuchungen zu ungewöhnlichen Handelsaktivitäten im Zusammenhang mit „echten sozialen“ Beiträgen und Medienberichten bekannt. Die US-Senatorin Elizabeth Warren äußerte öffentlich Zweifel daran, dass die betreffenden Transaktionen „nach Insiderhandel aussehen“.

Darüber hinaus wies der iranische Parlamentspräsident Kalibaf öffentlich die Berichte von Axios über das „US-Iran-Abkommen“ zurück und bezeichnete sie als „falsches medialen Narrativ“ sowie als „Operation Fauxios (Fake News Operation)“.

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