Barclays prognostiziert, dass Gold bis 2027 auf 4.900 US-Dollar je Unze steigen wird, da der geopolitische Anpassungsfaktor nachlässt

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Laut Barclays Bank, wie von Jin10 am 16. Juni berichtet, stellt der jüngste Gold-Rückgang, der durch die Spannungen im Nahen Osten ausgelöst wurde, eher ein Markt-Reset als eine Trendwende dar. Die Bank führt den Rückgang auf drei Faktoren zurück: die Stärke des US-Dollars, eine Rally an den Aktienmärkten, die Risikokapital von defensiven Assets abgezogen hat, sowie eine konzentrierte Positionierung, die Verluste beschleunigt habe. Barclays schätzt, dass die Stärke des Dollars in Kombination mit einem 10%igen Gewinn im S&P 500 etwa 10% des Gold-Rückgangs verursacht hat, der Rest sei auf das Glattstellen von Positionen zurückzuführen. Die Bank setzt Gold derzeit in der Nähe seines Fair-Value-Schätzwerts von 4.150 US-Dollar pro Unze an und hält ihre Prognosen von 4.791 US-Dollar pro Unze für 2026 sowie 4.900 US-Dollar für 2027 aufrecht. Zu den strukturellen Faktoren, die den längerfristigen bullischen Trend stützen, zählen anhaltende Inflation, politische Unsicherheit und die Diversifizierung der Währungen durch Zentralbanken. Barclays berechnet, dass ein Anstieg der Inflation um jeweils einen Prozentpunkt die Goldpreise um ungefähr 5% nach oben treibt, was nahelegt, dass die Altlasten einer Inflationsdynamik durch Energieschocks langfristig Unterstützung liefern werden.
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