Arkham: STRC fällt um 25 %, löst keine Liquidation aus, aber die jährlichen Zinsen untergraben langfristig die Finanzierungsfähigkeit.

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Arkham analysierte am 26. Juni auf X: STRC ist auf 76,2 US-Dollar abgewertet, ein Rückgang von rund 25 % gegenüber dem Nennwert von 100 US-Dollar. Arkham wies darauf hin, dass Strategy 104,89 Millionen STRC-Aktien hält und bei einer jährlichen Dividendenrendite von 11,5 % jährlich rund 1,2 Milliarden US-Dollar zahlen müsste. Langfristig könnte die künftige Fähigkeit zur Mittelbeschaffung geschwächt werden, wenn Investoren glauben, dass die neuen Finanzierungen nur dazu dienen, frühe Aktionäre zu belohnen.

Arkham Kerndaten: 104,89 Millionen STRC-Aktien, jährliche Dividende von 1,2 Milliarden US-Dollar

Laut Arkhams Analyse: Die Anzahl der im Umlauf befindlichen STRC-Aktien beträgt etwa 104,89 Millionen; bei einer jährlichen Dividendenrendite von 11,5 % müsste Strategy jährlich rund 1,2 Milliarden US-Dollar zahlen, um STRC zu betreiben. Strategy hielt bis Montag dieser Woche Reserven von rund 1,4 Milliarden US-Dollar, was grob die Dividendenausgaben eines Jahres deckt, aber fast keine zusätzliche Pufferzone bietet.

Am 25. Juni fiel STRC auf 76,2 US-Dollar, ein Abschlag von rund 25 % gegenüber dem Nennwert von 100 US-Dollar, wodurch die jährliche Dividendenrendite auf eine implizit höhere Rendite stieg, aber die tatsächliche Attraktivität durch Zweifel an der Nachhaltigkeit der Dividende eingeschränkt wird.

Wesentliche Unterschiede zwischen STRC und Terra LUNA: Unterschiedliche Mechanismen rechtlicher Verpflichtungen und Zwangsliquidation

Arkham listet zwei wesentliche Unterschiede zwischen STRC und Terra LUNA auf:

Unterschiedliche rechtliche Verpflichtungen: Strategy ist rechtlich nicht verpflichtet, STRC-Dividenden zu zahlen; wenn das Unternehmen in Schwierigkeiten gerät, muss Saylor die Interessen der STRC-Aktionäre nicht priorisieren. Dies unterscheidet sich grundlegend von dem Mechanismus, bei dem das Terra-Protokoll die UST-Bindung aufrechterhalten muss.

Unterschiedliche Auslösemechanismen: Ein Rückgang des STRC-Preises löst keine Zwangsliquidation aus, ganz anders als der Todesspirale-Mechanismus von Terra LUNA (UST-Entkopplung → erzwungene Prägung von LUNA → LUNA-Crash → weitere UST-Entkopplung). Der STRC-Preis spiegelt nur die Markterwartungen über die künftige Dividendenzahlungsfähigkeit und Finanzierungsmöglichkeiten von Strategy wider und hat keinen selbstverstärkenden Kollapsmechanismus.

Langfristige Erosion der Finanzierungsfähigkeit: Wenn MSTR-Investoren glauben, dass das Geld nur frühen Aktionären zugutekommt

Arkhams langfristige Warnung: Das Problem von STRC besteht nicht darin, dass es Strategy direkt zerstören würde, sondern dass es das Vertrauen der Investoren und die Finanzierungsfähigkeit untergraben könnte. Die Logikkette lautet: Wenn sich MSTR-Stammaktieninvestoren bewusst werden, dass ein erheblicher Teil der von ihnen für den Kauf von MSTR bereitgestellten Mittel letztlich nur an die frühen STRC-Aktionäre in Form von Dividenden fließt, anstatt für den Aufbau weiterer Bitcoin-Reserven verwendet zu werden, dann könnte die zukünftige Kauflaune für MSTR nachlassen. Der positive Kreislauf von Strategy, der über den Aktienmarkt Mittel für Bitcoin-Käufe beschafft, könnte verlangsamt oder gestoppt werden.

Häufig gestellte Fragen

Warum löst der Preisverfall von STRC keinen Zusammenbruch wie bei LUNA aus?

Laut Arkhams Analyse ist STRC eine unbefristete Vorzugsaktie, kein algorithmischer Stablecoin. Die Rechte der Inhaber bestehen im Erhalt von Dividenden und einer vorrangigen Forderung bei Liquidation, nicht in einem protokollbasierten Mechanismus zur Aufrechterhaltung einer Bindung. Es gibt auch keinen Mechanismus zum „Verbrennen“ oder „Prägen“, um den Preis zu stützen. Daher ist der Rückgang von STRC lediglich eine Neubewertung der Markteinschätzung zur Nachhaltigkeit der Dividende und löst keine Kettenliquidation aus.

Strategic hält 1,4 Milliarden US-Dollar in bar – kurzfristig sicher?

Laut Arkhams Analyse decken die Barmittel von 1,4 Milliarden US-Dollar grob die jährlichen STRC-Dividendenausgaben von rund 1,2 Milliarden US-Dollar und gewährleisten kurzfristig Zahlungsfähigkeit. Sollte STRC jedoch langfristig einen Abschlag weit unter dem Nennwert aufweisen, wäre die Fähigkeit von Strategy, über den ATM-Mechanismus Kapital zu beschaffen (der nur funktioniert, wenn die Aktie über dem Nennwert gehandelt wird), eingeschränkt. In Zukunft könnte Strategy gezwungen sein, Bitcoin zu verkaufen oder auf andere Weise Kapital zu beschaffen.

Warum verkaufen Anleger bei fallendem STRC-Preis, anstatt die hohe Dividende zu halten?

Laut Arkhams Analyse verkaufen Anleger hauptsächlich aufgrund von: Zweifeln an Saylor's Fähigkeit, die Dividende langfristig zu zahlen (erfordert jährlich 1,2 Milliarden US-Dollar); Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Finanzierungsfähigkeit von Strategy; und der Entscheidung, Aktien mit einem besseren Risiko-Ertrags-Verhältnis zu bevorzugen. Wenn der Markt die Nachhaltigkeit der Dividendenzahlungen in Frage stellt, reicht eine hohe Dividendenrendite allein nicht aus, um Käufe anzuziehen.

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