Die britische Glücksspielkommission prüft, ob lizenzierte Glücksspielanbieter im Vereinigten Königreich Kryptowährung-Zahlungen akzeptieren könnten, und startet eine Frühphase-Überprüfung im Zusammenhang mit dem sich entwickelnden regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte im Land.
Der Regulator gab am 26. Februar bekannt, dass er während der jährlichen Generalversammlung des Betting and Gaming Council mögliche Wege für Krypto-Zahlungen prüft, was auf eine vorsichtige Wende hinweist, da das Interesse der Verbraucher an digitalen Vermögenswerten wächst. Beamte bezeichneten den Schritt als „vorsichtigen ersten Schritt“ und stellten klar, dass noch kein Zeitplan für eine mögliche Umsetzung festgelegt wurde.
Derzeit ist es lizenzierte Glücksspielanbietern im Vereinigten Königreich untersagt, direkte Kryptowährungs-Einzahlungen zu akzeptieren. Regulierungsbehörden sagen, dass die Überprüfung der Herkunft der Gelder und die Einhaltung der Anti-Geldwäsche-Vorschriften (AML) schwierig bleiben, wenn Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten erfolgen.
Die Kommission erklärte, dass ihr Industry Forum, ein beratendes Gremium, das die Interessen der Glücksspielbranche vertritt, prüfen wird, ob ein konformes Rahmenwerk entwickelt werden kann. Diese Untersuchung fällt zusammen mit breiteren Finanzreformen, die darauf abzielen, Krypto-Assets unter die Aufsicht der Financial Conduct Authority (FCA) zu stellen.
Unter den Financial Services and Markets Act 2000 (Cryptoassets) Regulations 2025 wird erwartet, dass Unternehmen, die in Krypto-bezogenen Aktivitäten tätig sind, ab Ende 2027 unter FCA-Aufsicht fallen. Regulierungsbehörden sagen, dass die wachsende Nachfrage nach Kryptowährungstransaktionen bereits das Glücksspielverhalten beeinflusst.
Daten, die von der Kommission zitiert werden, zeigen, dass Online-Suchen im Zusammenhang mit Krypto einige britische Spieler zu unlizenzierte Plattformen führen, die bereits digitale Vermögenswerte akzeptieren. Durch die Untersuchung regulierter Krypto-Zahlungen will die Kommission die Spieler dazu ermutigen, innerhalb lizenzierter Märkte zu bleiben, während sie Schutzmaßnahmen gegen Finanzkriminalität und Glücksspielschäden aufrechterhält.
Beamte betonten, dass jedes potenzielle Rahmenwerk mit den bestehenden Lizenzierungszielen übereinstimmen muss, einschließlich Schutzmaßnahmen für gefährdete Spieler. Schätzungen zufolge besitzen etwa 8 % der britischen Erwachsenen Kryptowährungen, ein Faktor, der die Nachfrage nach alternativen Zahlungsmethoden im Glücksspiel beeinflusst, so die Regulierungsbehörden.
Ob die Politik tatsächlich umgesetzt wird oder nicht – diese Frage liegt noch immer in der Hand der Zeit.
Nein, britische lizenzierte Anbieter dürfen unter den aktuellen Vorschriften keine direkten Kryptowährungs-Einzahlungen akzeptieren.
Der Regulator sagt, dass das steigende Verbraucherinteresse und der Traffic zu unlizenzierte, krypto-freundliche Glücksspielseiten die Überprüfung veranlasst haben.
Es wurde kein Zeitplan bekannt gegeben, da die Überprüfung noch in den frühen Phasen ist.
Die Untersuchung fällt zusammen mit der bevorstehenden Aufsicht der FCA über Krypto-Firmen, die voraussichtlich 2027 beginnen wird.
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