FATF warnt vor Risiken der Umgehung von Sanktionen bei P2P-Transaktionen mit Stablecoins

Die Financial Action Task Force (FATF) warnt davor, dass Peer-to-Peer (P2P) Stablecoin-Transaktionen über selbstverwaltete Wallets eine große „Black Box“ im Kryptowährungssystem darstellen, da sie ohne verwaltete Zwischenstellen erfolgen können. In einem neuen Bericht ist die FATF der Ansicht, dass Transaktionen zwischen unverwalteten Wallets außerhalb der Aufsicht zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) liegen könnten, da keine Börse oder Verwahrstelle mit Compliance-Verpflichtungen beteiligt ist.

Die Behörde fordert die Länder auf, die Risiken des Stablecoin-Modells zu bewerten und geeignete Maßnahmen zur Risikominderung zu ergreifen, einschließlich verstärkter Überwachung, wenn selbstverwaltete Wallets mit lizenzierten Plattformen interagieren, sowie Klarheit über AML- und Terrorismusfinanzierungsverpflichtungen für Emittenten und Verteilungsstellen von Stablecoins.

Laut Daten von Chainalysis haben illegale Adressen im Jahr 2025 mindestens 154 Milliarden USD an Kryptowährungen erhalten, wobei Stablecoins 84 % des illegalen Transaktionsvolumens ausmachen. Dennoch machen illegale Transaktionen insgesamt weniger als 1 % des gesamten On-Chain-Volumens aus.

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