Am 4. März wurde berichtet, dass die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten zu starker Volatilität auf dem globalen Finanzmarkt führten, und der südkoreanische Aktienmarkt verzeichnete am Mittwoch einen starken Ausverkauf, wobei der Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) und der ChiNear Index (KOSDAQ) beide im frühen Handel in Seoul um mehr als 10 % einbrachen, was einen Markt-Circuit Breaker auslöste und den Handel aussetzte. Dieser Rückgang markierte die schlechteste Ein-Tages-Performance seit August 2024 und zeigt, dass geopolitische Risiken sich schnell auf die asiatischen Kapitalmärkte übertragen.
Der Ausverkauf beschränkt sich nicht auf Südkorea. Auch japanische Aktien standen unter Druck, wobei die Nikkei- und Topix-Indizes innerhalb des Tages um fast 4 % fielen. Unterdessen fiel der Hang Seng Index in Hongkong um etwa 3 %, und Chinas Shanghai Composite Index um 1,3 %. Analysten gehen davon aus, dass Investoren ihre Risiko-Aktiva rasch reduzieren, um mit Energie- und Inflationsrisiken durch die Eskalation des Konflikts im Nahen Osten umzugehen.
Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities, sagte, dass einige große asiatische Aktienindizes zuvor stark abgeschnitten haben und zu den Hauptzielen für Gewinngewinne geworden sind, wenn die Panik zunimmt. Jim Bianco, CEO von Bianco Research, wies darauf hin, dass Südkorea extrem von importierter Energie abhängig ist, wobei etwa 94 % seines Öls von der Auslandsversorgung und 75 % aus dem Nahen Osten abhängen, sodass das potenzielle Risiko der Straße von Hormus das Vertrauen des südkoreanischen Marktes direkt beeinflusst.
Die Rohölpreise stiegen aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Energieversorgung weiter. Die Preise für Brent-Rohöl sind laut den Daten seit Beginn des Luftangriffs am 28. Februar um etwa 14 % auf 82 US-Dollar pro Barrel gestiegen, und das WTI-Rohöl ist seit Beginn des Luftangriffs am 28. Februar um 12 % auf rund 75 US-Dollar gestiegen. Der Anstieg der Energiepreise hat die Sorgen über eine Wiederbelebung des globalen Inflationsdrucks weiter verstärkt.
Gleichzeitig sagte US-Präsident Donald Trump auf sozialen Plattformen, dass die US-Marine Tanker durch die Straße von Hormus eskortieren könnte, und sagte, die Vereinigten Staaten hätten eine “nahezu unbegrenzte Waffenversorgung” und der Krieg könne “lange dauern”. Diese Aussage verschärfte die Bedenken der Markt hinsichtlich der Ausweitung des Konflikts weiter.
Die Entwicklung des Krypto-Asset-Marktes ist relativ stabil. Der Forscher SungHoon Lee bezeichnete die aktuelle Situation als ein “schwarzes Schwanenereignis” und wies darauf hin, dass der Marktwert der globalen Aktienmärkte in den letzten vier Tagen um etwa 3,2 Billionen Dollar verdampft ist. Die Volatilität des Kryptomarktes war jedoch im Vergleich zu traditionellen Märkten relativ moderat, wobei Daten zeigen, dass die Gesamtkapitalisierung der Krypto-Vermögenswerte an diesem Tag nur um etwa 0,5 % auf 2,39 Billionen US-Dollar sank.
Marktbeobachter sind der Ansicht, dass in einem Umfeld heftiger Volatilität an den globalen Aktienmärkten und explodierenden Energiepreisen der Widerstand gegen Rückgänge von Krypto-Vermögenswerten wie Bitcoin erneut die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich gezogen hat und einige Fonds die sicheren Eigenschaften digitaler Vermögenswerte in geopolitischen Risiken neu bewerten.
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