Bridgewater Darrell: Es gibt nur eine Art von Gold auf der Welt, und die globalen Zentralbanken werden Bitcoin nicht als Absicherungsanlage wählen.

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Bridgewater-Gründer Dalio stellt in einem aktuellen Interview erneut die Absicherungsfunktion von Bitcoin in Frage, weist darauf hin, dass Gold um 80 % gestiegen ist, Bitcoin jedoch um 25 % gefallen ist, und betont, dass Zentralbanken weiterhin Gold halten.

(Vorheriger Kontext: Dalio von Bridgewater: Bevor die US-Staatsanleihenkrise ausbricht, sollte man 15 % seines Vermögens in „Gold und Bitcoin“ investieren)

(Hintergrund: Dalio von Bridgewater ruft zur Abkehr vom US-Dollar auf: „Gold ist tatsächlich sicherer“ – Ich spüre eine Marktblase)

Der weltweit größte Hedgefonds Bridgewater-Gründer Ray Dalio äußerte sich am 3. in seinem Podcast „All-In“ erneut dahingehend, dass Bitcoin bislang nicht die gleiche digitale Absicherungsfunktion wie Gold gezeigt hat. Er betonte:

Es gibt nur ein Gold auf der Welt.

Dalio weist darauf hin, dass Gold seit der letzten Diskussion um 80 % gestiegen ist und aktuell bei etwa 5.280 US-Dollar pro Unze ein historisches Hoch erreicht hat; während Bitcoin um 25 % gefallen ist. Dieser Vergleich verdeutlicht, dass Bitcoin in den jüngsten geopolitischen Turbulenzen nicht die erwartete „digitale Gold“-Absicherungsfunktion erfüllt hat. (Stand vor Redaktionsschluss: Gold bei ca. 5.180 USD, Bitcoin bei ca. 68.390 USD)

Warum wählen Zentralbanken kein Bitcoin?

Dalio nennt drei zentrale Bedenken gegenüber Bitcoin. Erstens mangelt es an ausreichendem Datenschutz: Alle Transaktionen sind nachvollziehbar, was eine Überwachung und Kontrolle durch Regierungen erleichtert. Zweitens besteht die potenzielle Gefahr durch Quantencomputing: Er äußert Bedenken, dass neue Technologien die Bitcoin-Verschlüsselung knacken könnten, was die Sicherheit in Frage stellt.

Drittens, und am wichtigsten: Es fehlt an Rückendeckung durch Zentralbanken. Dalio erklärt, dass Gold die zweitgrößte Reservewährung der Welt ist (nach dem US-Dollar). Länder wie China, Russland und Indien horten große Mengen Gold, um Sanktionsrisiken zu umgehen.

Was die Markgröße betrifft, hält Dalio Bitcoin für vergleichsweise klein und manipulationsanfällig. Im Gegensatz dazu ist Gold die „reifste Währung“: Seit der Abkopplung vom US-Dollar 1971 hat die Kaufkraft des Goldes sich um das 150-fache erhöht – das beste Instrument gegen Schuldenkrisen.

Investitionsempfehlung: 10-15 % Gold im Portfolio

Dalio empfiehlt Investoren, in der aktuellen Schulden- und Kriegssituation 10-15 % ihres Portfolios in Gold zu investieren. Er gibt zu, dass Bitcoin in bestimmten Situationen (z.B. bei Bankzusammenbrüchen im Iran) tatsächlich Vorteile bei der Liquidität bietet. Doch aus Sicht der staatlichen Souveränität und langfristigen Wertaufbewahrung könne Bitcoin Gold nicht verdrängen.

Natürlich zeigt Dalios Sichtweise die aktuelle Realität, doch auf längere Sicht ist bekannt, dass Bitcoin deutlich besser performt als Gold.

Obwohl er Bedenken hinsichtlich fehlender Rückendeckung durch Zentralbanken äußert, ist genau das die Kernstärke von Bitcoin: Es ist eine „nicht-souveräne“ Asset, die nicht auf das Vertrauen einer Regierung angewiesen ist. In einer zunehmend fragmentierten geopolitischen Welt bis 2026 bietet die grenzüberschreitende Transferfähigkeit und Zensurresistenz von Bitcoin einen Vorteil gegenüber schwerfälligem, staatlich beschlagnahmbaren physischen Gold.

Zudem ist Bitcoin als „Software-Protokoll“ eine evolutive Plattform: Entwickler und Miner können durch gemeinsames Feedback und Iterationen auf Bedrohungen wie Quantencomputing reagieren. Diese Anpassungsfähigkeit macht BTC zur bevorzugten Wertaufbewahrung der neuen Generation.

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