Hohe IV und ETF-Abflüsse signalisieren Vorsicht trotz erster Versuch, die Kurse zu kaufen.
Die Krypto-Assets erlebten am Freitag eine weitere große Optionsfälligkeit, da die Marktschwäche anhielt. Laut On-Chain-Berichten liefen etwa 2,9 Milliarden US-Dollar an Bitcoin- und Ether-Kontrakten aus, während die Preise weiterhin unter Druck standen. Der Derivate-Daten deuten auf zunehmende Vorsicht hin, während Spot-Flows begrenzte neue Nachfrage bestätigen. Und obwohl erste Anzeichen für einen Bodenbildungsversuch sichtbar sind, bleibt die Überzeugung dünn.
Laut Marktdaten sind insgesamt 38.000 Bitcoin-Optionen verfallen, was einem Nominalwert von 2,5 Milliarden US-Dollar entspricht. Der Put-Call-Quotient lag bei 0,71, was bedeutet, dass mehr Trader auf weitere Abwärtsbewegungen setzen.
Daten zur Optionsfälligkeit vom 13. Februar
38.000 BTC-Optionen verfielen mit einem Put-Call-Quotienten von 0,71, maximaler Schmerzpunkt bei 74.000 US-Dollar und einem Nominalwert von 2,5 Milliarden US-Dollar.
215.000 ETH-Optionen verfielen mit einem Put-Call-Quotienten von 0,82, maximaler Schmerzpunkt bei 2.100 US-Dollar und einem Nominalwert von 410 Millionen US-Dollar… pic.twitter.com/07TKfJxmMi— Greeks.live (@GreeksLive) 13. Februar 2026
Der maximale Schmerz lag bei 74.000 US-Dollar, was bedeutet, dass dieses Niveau den größten Verlust für Optionsinhaber verursachen würde. Rund 215.000 ETH-Optionen verfielen ebenfalls, mit einem Nominalwert von 410 Millionen US-Dollar. ETH zeigte einen höheren Put-Call-Quotienten von 0,82 und einen maximalen Schmerzpunkt bei 2.100 US-Dollar.
Die verfallenen Optionen machten etwa 9 % des gesamten offenen Interesses aus. Trotz des beträchtlichen Nominalwerts bleibt die Positionierung vor allem bei späteren BTC-Fälligkeiten konzentriert, insbesondere Ende März und Ende Juni. Die Fälligkeiten vom 13. Februar hatten Gewicht, dominierten aber die Gesamtstruktur nicht. Daher bleibt die breitere Positionierung weitgehend intakt.
Betrachtet man den Volatilitätstrend, zeigt die MarketChameleon-Daten eine implizite Volatilität von 58,9 für Bitcoin. Das liegt im 98. Perzentil des letzten Jahres. Die implizite Volatilität war in den letzten 12 Monaten 98 % der Zeit niedriger.
Die aktuellen Werte liegen 24 % über dem 20-Tage-Durchschnitt von 47,5. Steigende implizite Volatilität bedeutet, dass Optionshändler größere Kursschwankungen in naher Zukunft erwarten, obwohl sich der Spotmarkt bereits langsamer bewegt.
Puts dominieren weiterhin die Flüsse, was zeigt, dass Händler sich gegen weitere Abwärtsbewegungen absichern. ETH wirkt defensiver als BTC, gestützt durch den höheren Put-Call-Quotienten und typischerweise höhere Volatilität.
Nach dem jüngsten Abverkauf haben sich erste kleine Käufe bei Kursrücksetzern gezeigt. Die Skew steigt allmählich, und einige Block-Trades rotieren in Calls. Grundsätzlich deutet die Positionierung auf selektive Bounce-Play rather than eine starke Überzeugung in eine vollständige Trendwende hin.
Spot-Flows spiegeln weiterhin eine Risiko-averse Stimmung wider. Laut SoSoValue-Daten verzeichneten Bitcoin-Spot-ETFs am Donnerstag Nettoabflüsse von 410 Millionen US-Dollar. Ethereum-Spot-ETFs folgten demselben Muster und verzeichneten 113 Millionen US-Dollar Nettoabflüsse ohne neue Zuflüsse.
_Bildquelle: _SoSoValue
Da kein neues Geld in den Markt fließt, scheinen institutionelle Akteure eher ihre Exposure zu reduzieren als Positionen aufzubauen.
Derzeit bleibt die Marktstruktur eher bärisch. Obwohl der starke Verkaufsdruck nachgelassen hat, bleiben Händler vorsichtig. Die hohe implizite Volatilität, stetige ETF-Abflüsse und defensive Options-Positionierungen zeigen, dass Vorsicht weiterhin vorherrscht. Obwohl die Kurse sich stabilisieren könnten, wird ein stärkerer Aufwärtsschub wahrscheinlich auf neue Zuflüsse und eine ruhigere Volatilität angewiesen sein.
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