Makro-Druck: Chinas Reduzierung der Staatsanleihen und die De-Dollarisierung erhöhen den Druck auf den US-Dollar und Bitcoin.
Technische Signale: Das BTC/XAU-Verhältnis durchbricht wichtige Unterstützung, was darauf hindeutet, dass Bitcoin möglicherweise weit vom Boden entfernt ist.
Marktstimmung: Minimale Dip-Käufe und vorsichtige Positionierungen deuten auf ein Potenzial für einen 50%igen Rückgang bei Bitcoin hin.
Bitcoin — BTC zeigt Anzeichen von Belastung, da Investoren mit zunehmender Markangst kämpfen. Der Kryptomarkt hat in weniger als einem Monat über 1 Billion US-Dollar verloren, was Händler dazu zwingt, Positionen neu zu überdenken. Trotz des Verkaufs bleibt das Dip-Kaufen minimal, was auf eine vorsichtige Stimmung hinweist. Geopolitische Faktoren verstärken den Druck, insbesondere Chinas jüngste Maßnahmen bezüglich US-Staatsanleihen. Analysten stellen in Frage, ob die Marke von 70.000 US-Dollar bei Bitcoin ein Top und kein Boden in diesem Zyklus ist.
Die Daten zeigen, dass Bitcoin noch Spielraum nach unten hat.
Jede größere Zykluskorrektur folgt dem gleichen Muster: Zunächst Kompression, dann wird der wahre Abwärtstrend im Laufe der Zeit sichtbar.
Die entscheidende Frage ist jetzt die Tiefe und Dauer.
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China hat seine US-Staatsanleihen auf 682 Milliarden US-Dollar reduziert, den niedrigsten Stand seit 18 Jahren. Allein im Jahr 2025 verkaufte das Land etwa 11 Prozent seiner Bestände. Peking hat Banken angewiesen, ihre Treasury-Exposures zu verringern, was auf eine De-Dollarisierung hindeutet. Dieser Schritt hat den Druck auf den US-Dollar verstärkt, der nach einem Rückgang um 1,4 Prozent im Jahr 2025 bereits gefallen ist, nachdem er 2025 um 9,4 Prozent gesunken war. Historisch gesehen hat ein schwächerer Dollar die Bullenzyklen von Bitcoin unterstützt. Der Zyklus 2025 wich jedoch von diesem Muster ab. Bitcoin fiel um 6,3 Prozent, während der US-Dollar um 9,4 Prozent sank.
Gleichzeitig stieg Gold um 65 Prozent, was das BTC/XAU-Verhältnis um 44 Prozent sinken ließ. Dieses Verhältnis befindet sich nun auf dem niedrigsten Stand seit dem Bärenmarkt 2022. Die Divergenz zeigt, dass die sichere-Hafen-Wahrnehmung von Bitcoin unter makroökonomischem Druck nachlassen könnte.
Steigende Renditen auf US-Schulden, ausgelöst durch Chinas Treasury-Aktivitäten, erhöhen den Stress zusätzlich. Für Investoren bedeutet dies eine erhöhte Vorsicht, während Regierungen höhere Kreditkosten hinnehmen müssen. Bitcoin steht nun vor der Herausforderung, die Unterstützung zu halten, während das makroökonomische Vertrauen schwindet. Analysten warnen, dass die aktuelle Positionierung und FUD (Angst, Unsicherheit, Zweifel) auf weitere Abwärtsbewegungen hindeuten könnten.
Das BTC/XAU-Verhältnis schloss kürzlich unter der Unterstützung bei 15,50, einem Wert, der historisch mit Bitcoin-Höchstständen verbunden ist. Dieses technische Signal sorgt bei Bullen und Händlern, die erwartet hatten, dass Bitcoin als sicherer Hafen hält, für Besorgnis. In vergangenen Zyklen gingen Durchbrüche dieses Niveaus mit starken Rückgängen einher, was darauf hindeutet, dass Bitcoin möglicherweise weit vom Boden entfernt ist.
Das Verhalten der Investoren spiegelt diese Vorsicht wider. Im Gegensatz zu früheren Jahren haben Marktteilnehmer während des jüngsten Rückgangs kaum Dip-Käufe gezeigt. Dies deutet darauf hin, dass viele Risiko-Management über Gewinnjagd stellen. Analysten stellen fest, dass die Kombination aus schwacher technischer Unterstützung und makroökonomischer Unsicherheit Bitcoin einem möglichen Rückgang von 50 Prozent vom aktuellen Niveau aus aussetzen könnte.
Während einige argumentieren mögen, dass 70.000 US-Dollar noch erreichbar sind, erschweren die globalen Makroverschiebungen, die Reduzierung der Treasury-Bestände und die nachlassende sichere-Hafen-Wahrnehmung die Aussichten. Händler sollten das BTC/XAU-Verhältnis, die Stärke des Dollars und die Aktivitäten auf dem Treasury-Markt beobachten, um Hinweise zu erhalten. Solange das Momentum nicht stabilisiert ist und das makroökonomische Risiko nicht abnimmt, steht Bitcoin weiterhin unter Druck, und ein weiterer Rückgang ist nicht auszuschließen.
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