Weißes Haus-Berater kontert Jamie Dimon: Stabilitätsmünzen-Erträge sind nicht gleichbedeutend mit Bankeinlagen, GENIUS-Gesetzentwurf rückt regulatorische Logik erneut in den Fokus

Am 4. März heizte sich die Kontroverse um die US-Stablecoin-Regulierung erneut auf. Patrick Witt, Geschäftsführer des Council of Advisers on Digital Assets des Präsidenten des Präsidenten des Weißen Hauses, reagierte kürzlich öffentlich auf Jamie Dimons Kritik am Stablecoin-Renditemechanismus, bezeichnete seine Ansichten als “irreführend” und betonte, dass Renditen von Stablecoin und Bankeinlagenzinsen in regulatorischer Hinsicht nicht dasselbe seien.

Zuvor sagte JPMorgan-CEO Jamie Dimon in einem Interview mit CNBC, dass, wenn eine Stablecoin-Plattform Einkommen oder Zinsen für die Nutzersalden bereitstellt, sie im Wesentlichen dem Bankwesen ähnelt und daher denselben regulatorischen Anforderungen wie traditionelle Banken unterliegen sollte. Er wies darauf hin, dass das US-Bankensystem strenge Regeln einhalten muss, darunter bundesstaatliche Einlagensicherung, Anti-Geldwäsche-Vorschriften und Kapitalzuwandlung, und dass Stablecoin-Emittenter, die Rendite-Anreize bieten, ebenfalls unter einem ähnlichen Rahmen stehen sollten.

Patrick Witt antwortete später auf sozialen Plattformen, dass die Erklärung das zentrale Thema verwirre. Er wies darauf hin, dass wirklich Bankaufsicht erforderlich ist, Kundengelder zu leihen oder umzubeleihen, anstatt einfach Einkommen für die Salden bereitzustellen. “Das irreführende ist, den Renditemechanismus selbst mit Banking gleichzusetzen.” Witt sagte, dass der U.S. GENIUS Act Stablecoin-Emittenten eindeutig daran gehindert hat, Reservefonds zu besichern oder zu verleihen, sodass Stablecoin-Salden nicht als Bankeinlagen betrachtet werden sollten.

Die Kontroverse um den Stablecoin-Renditemechanismus ist ebenfalls zu einem der wichtigen Gründe für den langsamen Fortschritt der Gesetzgebung zur Struktur des Kryptomarktes in den Vereinigten Staaten geworden. Obwohl der 2025 verabschiedete GENIUS Act einen bundesstaatlichen Regulierungsrahmen für Zahlungsstablecoins schafft, bleibt der Streit zwischen Banken- und Kryptoindustrie über Renditemodelle ungelöst. Bankinstitute befürchten, dass Stablecoins bei Renditen erhebliche Abflüsse aus dem traditionellen Bankensystem anziehen könnten.

Gleichzeitig glauben Insider der Kryptobranche, dass konforme Stablecoins nicht nur die Zahlungseffizienz verbessern können, sondern auch zu einer wichtigen Infrastruktur für digitale Finanzprodukte werden können. Einige politische Diskussionen schlagen auch Kompromisse vor, wie etwa Belohnungen nur für Handelsverhalten zu gewähren, anstatt Einkünfte auf Kontosalden zu zahlen.

Derzeit organisiert das Weiße Haus weiterhin geschlossene Treffen zwischen Bankmanagern und Vertretern der Digital-Asset-Branche, um ein Gleichgewicht zwischen dem Modell des Stablecoin-Einkommens und der Bankenregulierung zu finden. Personen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, haben jedoch offenbart, dass trotz häufiger Diskussionen die beiden Seiten noch keinen klaren Konsens erzielt haben.

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