Brasilien verbietet Polymarket, Kalshi wegen Bedenken hinsichtlich des Anlegerschutzes

Brasilien hat gemäß lokalen Medienberichten und behördlichen Einreichungen ein umfassendes Verbot von Prognosemärkten und Wettplattformen erlassen, darunter die führenden Plattformen Polymarket und Kalshi. Die Banco Central do Brasil erließ eine Verordnung, in der sie eine Nichteinhaltung der lokalen Vorschriften für den Derivatehandel sowie Risiken für den Anlegerschutz und die Marktintegrität anführte. Finanzminister Dario Durigan erklärte, dass insgesamt 28 Plattformen verboten wurden, als Teil einer umfassenderen staatlichen Initiative, um die brasilianischen Ersparnisse angesichts eines Anstiegs des Online-Glücksspiels zu schützen.

Regulatorische Grundlage für das Verbot

In einer von der Banco Central do Brasil veröffentlichten Verordnung untersagte die Zentralbank „das Anbieten und den Handel im Land mit Derivatverträgen, deren zugrunde liegende Vermögenswerte in Bezug stehen auf: ein reales sportliches Ereignis, ein virtuelles Online-Glücksspielereignis und ein reales oder virtuelles Ereignis politischer, zukunftswahlbezogener, sozialer, kultureller, unterhaltungsbezogener oder anderer Art, die nach Ermessen der Securities and Exchange Commission nicht als repräsentativ für einen wirtschaftlichen oder finanziellen Benchmark gilt.“

Es wurde festgestellt, dass die Plattformen nicht mit den lokalen Vorschriften für den Derivatehandel übereinstimmen, was Bedenken hinsichtlich des Anlegerschutzes und der Marktintegrität aufwirft.

Globale Einschränkungen für Polymarket

Polymarket ist laut den eigenen Unterlagen bereits in über 30 Ländern weltweit gesperrt, einschließlich OFAC-Einschränkungen und nationaler Verbote. Im Januar 2026 ging Portugal dazu über, die Plattform einzuschränken, nachdem es ähnliche Schritte von Frankreich, Belgien, Australien, dem UK, Italien, Polen und Singapur gegeben hatte, unter anderem. In einigen Ländern sind lediglich bestimmte Märkte verboten, etwa politische Wetten in Taiwan.

US-Regulatorischer Kontrast

Die Vereinigten Staaten haben historisch gesehen gewinnorientierte Prognosemärkte verhindert, bis Kalshi erfolgreich die Commodity Futures Trading Commission verklagt hatte, weil sie die Wahlmärkte im Jahr 2024 blockiert hatte, wodurch der Weg für Plattformen wie Polymarket frei wurde, in das Land zurückzukehren. Heute vertritt die CFTC eine eher permissive Sicht auf Prognosemärkte und verklagt derzeit mehrere Staaten, die vorhaben, den Sektor zu verbieten.

Seit Freitag ist Wisconsin der jüngste Bundesstaat, der eine Klage gegen Kalshi, Robinhood, Coinbase, Polymarket und Crypto.com eingereicht hat und behauptet, dass ihre Sportereignis-Verträge gegen das landesweite Verbot des kommerziellen Glücksspiels verstoßen.

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GateUser-a26e77a9vip
· 04-29 00:39
Nur noch stürmen, fertig 👊
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GateUser-a26e77a9vip
· 04-29 00:39
Nur noch angreifen 👊
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GateUser-a26e77a9vip
· 04-29 00:39
Es reicht, wenn du angreifst 👊
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GateUser-a26e77a9vip
· 04-29 00:39
Nur noch durchziehen 👊
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GateUser-a26e77a9vip
· 04-29 00:38
Es reicht, wenn du es angreifst 👊
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DegenLibrarianvip
· 04-27 05:57
Wenn man nur den Namen ändert, um das Glücksspielgesetz zu umgehen, ist es nicht überraschend, wenn man verklagt wird.
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GateUser-5d719abavip
· 04-26 16:31
Sportwetten-Benefizgruppen werden wahrscheinlich auch die Situation anheizen, sobald der Prognosemarkt Anteile gewinnt, kommen Konflikte auf.
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SymbolsInTheReflectionvip
· 04-25 21:26
Die Integration des Vorhersagemarktes in einen einheitlichen Bundesrahmen könnte die Lösung sein, sonst haben 50 Bundesstaaten 50 verschiedene Regeln, und Unternehmen können kaum tätig werden.
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NightAuditBuddyvip
· 04-24 22:21
Event-Verträge direkt als Sportwetten zu behandeln, ist etwas zu pauschal.
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PixelatedDriedFishvip
· 04-24 10:38
Ich bin mehr an den weiteren Schritten interessiert: Wird es eine vollständige Entfernung für Nutzer im Bundesstaat geben oder eine KYC+Geo-Fencing-Hard-Partitionierung?
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