WFE warnt: Wachstum des bilateralen Handels gefährdet die Preisfindung an Europas Aktienmärkten

Nach ihrer jüngsten Stellungnahme zur Marktstruktur-Konsultation der ESMA warnte der Weltverband der Börsen (WFE), dass das Wachstum des bilateralen Handels mit europäischen Aktien die Preisbildungsmechanismen schwächen könnte. Von der WFE zitierte Daten zeigen, dass der bilaterale Handel zwischen 2020 und 2025 von 25 % auf 35 % des europäischen Aktienhandelsvolumens gestiegen ist, während der Handel an den Primärbörsen im gleichen Zeitraum von 38 % auf 30 % zurückging. Die Kern-Sorge der WFE: Bilaterale Geschäfte stützen sich auf Preise, die von hellen öffentlichen Märkten gebildet werden, anstatt selbst transparente Preise zu erzeugen. Setzt sich diese Verlagerung fort, könnte das Vertrauen in die Bewertungen öffentlicher Märkte schwinden, was Europas Märkte für kapitalsuchende Unternehmen möglicherweise unattraktiver macht.
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