Warren prüft Bitmain mit Sitz in China wegen US-Sicherheitsbedenken: Bericht

Dem Bericht zufolge hat Senatorin Elizabeth Warren das US-Handelsministerium gebeten zu erklären, wie es mit möglichen nationalen Sicherheitsrisiken umgeht, die mit dem chinesischen Krypto-Mining-Giganten Bitmain verbunden sind, nachdem es zuvor Berichte gegeben hatte, dass das Unternehmen bereits unter bundesstaatlicher Prüfung stand.

In einem am Donnerstag versandten Schreiben an Handelsminister Howard Lutnick forderte Warren Unterlagen und Mitteilungen im Zusammenhang mit Bitmain an, das einen großen Anteil der weltweit genutzten Bitcoin-Mining-Ausrüstung herstellt, wie Bloomberg am Freitag berichtete.

Im November des vergangenen Jahres wurde berichtet, dass US-Behörden eine Untersuchung gegen Bitmain wegen potenzieller nationaler Sicherheitsrisiken gestartet hatten. Das als „Operation Red Sunset“ bekannte Verfahren und geleitet vom US Department of Homeland Security sollte prüfen, ob die ASIC-Maschinen von Bitmain aus der Ferne für Spionage zugänglich gemacht werden können oder genutzt werden, um das US-Stromnetz zu stören.

Laut Bloomberg ist die Untersuchung weiterhin nicht abgeschlossen, und der aktuelle Status ist unklar. Nationale Sicherheitsuntersuchungen dieser Art können sich über Jahre hinziehen, ohne dass öffentlich darüber berichtet oder rechtliche Schritte eingeleitet werden.

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US-Prüfung von Bitmain intensiviert sich

Die Prüfung folgt auf frühere Maßnahmen, darunter gestoppte Lieferungen von Bitmain-Geräten sowie eine separate Untersuchung eines verbundenen chinesischen Chip-Unternehmens wegen angeblicher Verbindungen zu dem sanktionierten Huawei.

Im Jahr 2024 hat eine bundesstaatliche Überprüfung außerdem die Nutzung seiner Maschinen in der Nähe eines US-Militärstützpunkts beanstandet, da dies „erhebliche nationale Sicherheitsbedenken“ aufwerfe.

_Mining-Hardware-Marktanteil ist auf drei große Hersteller aufgeteilt. Quelle: _University of Cambridge

Im Juli des vergangenen Jahres berichtete Bloomberg zudem, dass Bitmain darauf vorbereitet sei, seine erste US-basierte ASIC-Fertigungsstätte zu eröffnen. Die Chipproduktion soll voraussichtlich Anfang 2026 beginnen und sich bis zum Jahresende skalieren.

Cointelegraph wandte sich an Warren und Bitmain um eine Stellungnahme, hatte jedoch bis zur Veröffentlichung keine Antwort erhalten.

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Von Trump unterstützte American Bitcoin kauft Bitmain-Mining-Rigs

Bitmains Maschinen werden in großem Umfang in Bitcoin-Mining-Operationen eingesetzt, darunter auch von American Bitcoin Corp., die Eric Trump und Donald Trump Jr. zu ihren Investoren zählt. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr zugestimmt, 16.000 Bitmain-Rigs in einem Deal im Volumen von 314 Millionen US-Dollar zu erwerben.

In Warrens Schreiben werden außerdem Einzelheiten zu allen Kommunikationswegen zwischen Bitmain, der Trump-Familie und Handelsbeamten gesucht, und es wird gefragt, welche Schritte das Ministerium unternommen habe, um nationale Sicherheitsentscheidungen vor politischem Einfluss zu schützen.

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