Laut Bloomberg sind die US-Aktien in dieser Woche (27. Juni) gefallen, da die Aktien von Chip-Herstellern ihren Abwärtstrend fortsetzten und einen Bericht überschatteten, der niedriger als erwartete langfristige Inflationserwartungen zeigte. Interactive Brokers Chefstratege Steve Sosnick erklärte, der S&P 500 sei kurzzeitig intraday positiv geworden, doch die Gewinne seien schnell verpufft, was die zahlreichen gescheiterten Erholungsversuche der gesamten Woche widerspiegele.
Bedenken hinsichtlich der KI-Bewertungen, die von den asiatischen Märkten ausgehen, belasten den US-Handel. Chinesische Hedgefonds bezeichneten KI-Aktien als potenzielle Blase, während der Aktienkurs der SoftBank Group nach Berichten über eine mögliche Verzögerung des OpenAI-Börsengangs bis 2027 fiel. Der südkoreanische Kospi-Index löste zum zweiten Mal in dieser Woche einen Handelsstopp aus, bedingt durch Rückgänge bei Chip-Aktien. Anleger zogen in drei Monaten 8,5 Milliarden US-Dollar aus US-Aktien ab – der erste Netto-Abfluss seit drei Monaten, wie Daten der Bank of America zeigen.