幣安 MiCA 授權失敗仍拒退場,負責人:希臘若不行尋其他替代方案

Binances Leiterin für Europa und Großbritannien, Gillian Lynch, erklärte am 24. Juni gegenüber Reuters, dass Binance den europäischen Markt nicht verlassen werde und aktiv nach alternativen Genehmigungswegen suche: „Wenn nicht Griechenland, suche ich nach anderen Alternativen.“ Binance habe mit den Aufsichtsbehörden in Griechenland, Irland und Lettland verhandelt, sei aber in allen drei Ländern auf Widerstand gestoßen; Insidern zufolge liegt der Hauptgrund in Binances früheren Geldwäsche-Strafen, der komplexen internationalen Struktur und einer Risikokultur.

Irland, Lettland und Griechenland stimmen sich bei Binance-Antrag eng ab

Laut Reuters-Insidern haben sich die Aufsichtsbehörden in Irland, Lettland und Griechenland eng abgestimmt, um eine einheitliche Haltung gegenüber Binances Antrag sicherzustellen. Griechische Medien berichten unter Berufung auf Kreise, dass eine Gruppe von Beratern der griechischen Zentralbank zunächst Bedenken äußerte, daraufhin die Europäische Zentralbank um Stellungnahme bat, die ihre bekannte Position zum Kryptomarkt bekräftigte.

Zu den konkreten Bedenken der Aufsichtsbehörden zählen: frühere Geldwäsche-Strafen, der Hintergrund des Managements, die komplexe globale Struktur sowie der Einfluss des Gründers Zhao Changpeng – Zhao erklärte im Februar 2026 in einem Podcast, er sei weiterhin der wirtschaftliche Eigentümer von Binance. Lynch entgegnete, Zhao habe sich „zu 100%“ aus dem Unternehmen zurückgezogen; Binance habe rund 1.500 Compliance-Mitarbeiter eingestellt und der Antrag weise keine ungelösten Probleme auf.

Lynch gab an, Binance habe mit vier bis fünf Aufsichtsbehörden Kontakt aufgenommen, aber nur in Griechenland einen formellen Antrag eingereicht; ein Binance-Sprecher ergänzte, das Unternehmen habe seit Jahren keinen Kontakt zur irischen Zentralbank gehabt.

ESMA: Nicht genehmigte Anbieter müssen Geschäft sofort einstellen; MiCA-Übergangsfrist endet am 1. Juli

Die ESMA hatte bereits am 23. Juni 2026 eine Erklärung veröffentlicht, wonach nicht genehmigte Krypto-Dienstleister „sofort Maßnahmen ergreifen müssen, um ihre Geschäftstätigkeit in der EU in geordneter Weise zu beenden.“ Gemäß der MiCA-Verordnung müssen Kryptounternehmen bis zum 1. Juli eine Zulassung in mindestens einem EU-Mitgliedstaat erlangen, um über das Pass-System Kunden in allen 27 Mitgliedstaaten bedienen zu können.

Binance gibt an, weltweit über 300 Millionen Nutzer zu haben, nennt aber keine Zahl für die EU; Sensor Tower schätzt, dass die Binance-App im vergangenen Jahr in der EU über 4 Millionen Mal heruntergeladen wurde – die meisten Downloads entfielen auf Frankreich, Deutschland und Spanien.

Binance zahlte 2023 eine US-Vergleichssumme von 4,3 Milliarden US-Dollar; Hauptlizenzinhaber sind nun die VAE

2023 bekannte sich Binance-Gründer Zhao Changpeng der Verletzung US-amerikanischer Anti-Geldwäsche-Gesetze schuldig; Binance zahlte eine Vergleichssumme von 4,3 Milliarden US-Dollar. Die US-Behörden warfen Binance vor, gegen Anti-Geldwäsche- und Sanktionsgesetze verstoßen und mehr als 10.000 verdächtige Transaktionen im Zusammenhang mit von den USA als Terrororganisationen eingestuften Gruppen nicht gemeldet zu haben. Zhao verbüßte eine Haftstrafe von knapp vier Monaten und wurde letztes Jahr von US-Präsident Trump begnadigt.

Binance ist bei der regulatorischen Zulassung mehrfach gescheitert: in Großbritannien keine Zulassung, in Japan wegen fehlender Lizenz zum Rückzug aufgefordert; derzeitiger Hauptlizenzinhaber sind die Vereinigten Arabischen Emirate. Binance-Chefjuristin Eleanor Hughes erklärte letzte Woche, man sei überzeugt, die MiCA-Anforderungen zu erfüllen.

Häufig gestellte Fragen

Wie lautet Binances EU-MiCA-Zulassungsstrategie derzeit?

Binances Europa- und Großbritannien-Chefin Lynch erklärte, man werde den europäischen Markt nicht verlassen und suche nach alternativen Zulassungswegen. Man habe vier bis fünf Aufsichtsbehörden kontaktiert, aber nur in Griechenland einen formellen Antrag eingereicht; nach Rückzug des griechischen Antrags prüfe man nun Optionen in anderen EU-Mitgliedstaaten. Gemäß dem MiCA-Pass-System reicht eine Zulassung in einem Mitgliedstaat aus, um Kunden in allen 27 Mitgliedstaaten zu bedienen.

Welches sind die wichtigsten Bedenken der Aufsichtsbehörden gegenüber Binance?

Reuters-Insider nennen drei Hauptbedenken: die früheren Compliance-Verstöße (2023 Zahlung von 4,3 Milliarden US-Dollar wegen Verstößen gegen Anti-Geldwäsche- und Sanktionsgesetze), die Unternehmensstruktur (Binances komplexe globale Struktur und der Hintergrund des Managements) sowie der anhaltende Einfluss des Gründers Zhao Changpeng (Zhao erklärte im Februar 2026 in einem Podcast, er sei weiterhin wirtschaftlicher Eigentümer). Die Aufsichtsbehörden der drei Länder hätten sich bei Binances Antrag eng abgestimmt.

Wie ist Binances rechtlicher Status in der EU nach Ablauf der MiCA-Frist?

Stand 24. Juni 2026 hat Binance noch keine MiCA-Zulassung eines EU-Mitgliedstaats erhalten. Die ESMA erklärte am 23. Juni, nicht genehmigte Anbieter müssten ihre Geschäftstätigkeit in der EU sofort in geordneter Weise einstellen; die MiCA-Übergangsfrist endet am 1. Juli. Binance sucht derzeit aktiv nach einem alternativen Zulassungsmitgliedstaat; Lynch gab an, das Zielland stehe noch nicht fest.

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