截至 25. Juni 2026 betrug der Rückstand in den letzten sieben Handelstagen: Der Dow Jones Industrial Average stieg um 0,5 %, während der Nasdaq Composite um 5,0 % fiel – eine Differenz von 5,5 Prozentpunkten. Dies ist ein statistisch äußerst seltenes Ereignis seit 1971. Mark Hulbert, Kolumnist bei MarketWatch und Gründer von Hulbert Ratings, bezeichnet diese Abweichung als nahe an einem „Drei-Sigma“-Ereignis. Laut seiner Analyse liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Aktienmärkte innerhalb der nächsten drei Monate in einen Bärenmarkt eintreten, bei 66,9 %.
Konkrete Daten und statistische Schwellenwerte der Marktdivergenz
Die Daten der sieben Handelstage bis zum 25. Juni 2026 lauten wie folgt:
Dow Jones Industrial Average: Kumulierte 0,5 % Gewinn
Nasdaq Composite: Kumulierte 5,0 % Verlust
Differenz: 5,5 Prozentpunkte
Historische Häufigkeit: Seit 1971 trat eine solche Diskrepanz nur an etwa 1 % der Handelstage auf
Statistische Einordnung: Hulbert bezeichnet dies als ein statistisches Extremereignis nahe der „Drei-Sigma“-Marke
Gleiches statistisches Muster vor der Dotcom-Blase 2000
Hulbert liefert in seiner Analyse einen historischen Vergleich: In den zehn Handelstagen vor dem Höchststand des Nasdaq im März 2000 gab es an sieben Tagen eine ähnlich große oder noch stärkere Abweichung zwischen Dow und Nasdaq. Der anschließende Bärenmarkt brachte den Nasdaq Composite um fast 80 % nach unten.
Hulbert erklärt jedoch, dass nicht jede solche Divergenz direkt zu einem Bärenmarkt führt, aber der Fall von 2000 ist das historisch typischste Vorzeichen für dieses Signal, und die aktuellen statistischen Merkmale ähneln ihm stark.
Hulberts 3-Monats-Bärenmarkt-Wahrscheinlichkeit und Ausführungen zur Marktbreite
Basierend auf Hulberts Analyse der vollständigen Marktdaten seit 1971 beträgt die historische Wahrscheinlichkeit, dass die US-Aktienmärkte innerhalb von drei Monaten nach einer solchen Divergenz zwischen Dow und Nasdaq in einen Bärenmarkt eintreten, 66,9 % – etwa das Dreifache des historischen Durchschnitts von 24,8 %.
Hulbert weist darauf hin, dass eine gesunde Hausse von mehreren Sektoren getragen werden sollte, nicht nur von wenigen traditionellen Blue-Chip-Aktien, die den Index stützen. Wenn Technologiewerte weiter schwächeln, während der Dow stark bleibt, ist diese Divergenz selbst ein statistisches Signal für eine innere Schwäche des Marktes.
Hulbert betont außerdem, dass historische Statistiken Wahrscheinlichkeiten und keine Gewissheiten widerspiegeln. Das aktuelle Signal zeigt ein steigendes Marktrisiko an, stellt aber keine definitive Aussage über einen bevorstehenden Bärenmarkt dar.
Häufig gestellte Fragen
Wie selten ist diese Divergenz zwischen Dow und Nasdaq statistisch gesehen?
In den sieben Handelstagen bis zum 25. Juni 2026 stieg der Dow um 0,5 %, während der Nasdaq um 5,0 % fiel – eine Differenz von 5,5 Prozentpunkten. Die Statistik von Hulbert Ratings zeigt, dass eine solche Diskrepanz seit 1971 nur an etwa 1 % der Handelstage auftrat. Hulbert bezeichnet dies als ein statistisches Extremereignis nahe der „Drei-Sigma“-Marke.
Auf welchen Daten basiert Hulberts 66,9 %-Wahrscheinlichkeit für einen Bärenmarkt?
Hulberts Statistik basiert auf den vollständigen Marktdaten seit der Gründung des Nasdaq im Jahr 1971. Sie berechnet die Häufigkeit, mit der innerhalb von drei Monaten nach einer solchen Divergenz ein Bärenmarkt einsetzt. Der historische Durchschnitt liegt bei 24,8 %, nach einer solchen Divergenz bei 66,9 % – etwa dem Dreifachen des Durchschnitts. Hulbert selbst stellt klar, dass es sich um eine statistische Wahrscheinlichkeit handelt und nicht um eine definitive Aussage über einen bevorstehenden Bärenmarkt.
Unter welchen Bedingungen ist der historische Vergleich mit der Dotcom-Blase 2000 anwendbar?
Hulbert zieht den Fall von 2000 heran, weil seine statistischen Merkmale dem aktuellen Signal stark ähneln: In den zehn Handelstagen vor dem Höchststand des Nasdaq gab es an sieben Tagen eine ähnlich große Divergenz. Hulbert weist in seiner Analyse jedoch auch darauf hin, dass nicht jede solche Divergenz direkt zu einem Bärenmarkt führt. Der historische Vergleich spiegelt statistische Regelmäßigkeiten wider, keine zwangsläufige Entwicklung.