Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ist Bitcoin über 82.000 US-Dollar ausgebrochen und hat damit den höchsten Stand seit Ende Januar erreicht. Auslöser waren 2,44 Milliarden US-Dollar Zuflüsse in Spot-ETFs im April sowie über 300 Millionen US-Dollar an kurzfristigen Liquidationen innerhalb von 24 Stunden. BTC wurde nahe 82.300 US-Dollar gehandelt, etwa 14% höher als die Tiefs Anfang April. BlackRocks IBIT machte rund 75% der gesamten ETF-Zuflüsse aus.
Der Ausbruch ist technisch bedeutsam, da Bitcoin seine Unterstützung im Bullenmarkt zurückeroberte – ein gleitender Durchschnittswert, der seit Januar jeden Erholungsversuch gedeckelt hatte. Der RSI liegt nahe 65, also im bullischen Bereich, aber noch nicht im überkauften Zustand. Analysten beobachten 85.000 US-Dollar als nächstes Widerstandsniveau. CryptoQuant stellte jedoch fest, dass der Anstieg vor allem durch ETF-Zuflüsse und gehebelte Long-Positionen getrieben wird, statt durch breit angelegtes Spot-Kaufen. Die Polymarket-Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin im Mai 90.000 US-Dollar erreicht, liegt bei 23%.