Gate News, eine Nachricht: Am 12. April sagte der US-Senator Cynthia Lummis, die USA sollten den Gesetzgebungsprozess zum „CLARITY Act“ nicht weiter hinauszögern, da sie sonst möglicherweise fast vier Jahre warten müssten, bis die Aufsichtsrahmen für die Kryptoindustrie erneut vorangetrieben werden können. Sie schrieb in einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X: „Dies ist unsere letzte Chance, den CLARITY Act mindestens bis 2030 zu verabschieden“, und betonte außerdem: „Wir dürfen nicht zulassen, dass die finanzielle Zukunft der USA in Gefahr gerät.“ Das Gesetz zielt darauf ab, der Kryptoindustrie klarere regulatorische Strukturen zu geben, die Zuständigkeiten der Aufsichtsbehörden festzulegen und damit Innovationen der Branche sowie die Entwicklung des Marktes voranzutreiben. Da die US-Zwischenwahlen näher rücken, machen sich die Märkte Sorgen, dass die Prioritäten des Kongresses sich verlagern könnten, wodurch der Gesetzgebungsprozess abgebremst würde. Auch der ehemalige Leiter für KI- und Krypto-Angelegenheiten im Weißen Haus, David Sacks, erklärte, er unterstütze eine zügige Verabschiedung des Gesetzes und sagte: „Jetzt ist der Zeitpunkt zum Handeln“, und er geht davon aus, dass die entsprechenden Marktstruktur-Gesetzgebungen am Ende vom Präsidenten unterzeichnet und in Kraft gesetzt werden. Aus der Branche heraus haben in letzter Zeit mehrere Akteure, darunter der CEO eines bestimmten CEX, Brian Armstrong, ebenfalls dazu aufgerufen, den Gesetzgebungsprozess zu beschleunigen, da klare Regeln Innovation fördern und die Beteiligung am Markt erhöhen würden. Auf der Ebene der Aufsichtsbehörden hat auch SEC-Vorsitzender Paul Atkins seine Unterstützung für die Verabschiedung umfassender Marktstruktur-Gesetzgebung bekräftigt, um zu vermeiden, dass regulatorische Unsicherheit die Entwicklung der Branche weiterhin beeinträchtigt.
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