Eine Koalition von mehr als 70.000 US-amerikanischen Strafverfolgungsbeamten sandte am 23. Juni einen Brief, in dem sie Änderungen des Digital Asset Market Clarity Act (CLARITY Act), insbesondere des Abschnitts 604, fordert, die ihrer Ansicht nach weitreichende Ausnahmen schaffen könnten, die die Aufsicht über digitale Vermögenswerte und die Ermittlungsbefugnisse schwächen. Der Brief, der von Führungskräften der National District Attorneys Association, der National Association of Assistant United States Attorneys, der International Association of Chiefs of Police und der National Sheriffs‘ Association unterzeichnet wurde, stellte fest, dass Ausnahmen Marktteilnehmer von Registrierungs-, Know-Your-Customer- und Anti-Geldwäsche-Anforderungen befreien könnten.
Die Koalition äußerte Bedenken, dass Mixer, Tumbler und bestimmte dezentrale Finanzdienstleistungen von den regulatorischen Verpflichtungen ausgenommen werden könnten, obwohl sie potenziell zur Erleichterung illegaler Geldbewegungen beitragen. Die Organisationen betonten, dass digitale Vermögenswerte zunehmend in Ermittlungen zu Drogenhandel, Betrug, Kinderausbeutung, Ransomware und Sanktionsumgehung auftauchen und dass die vorhandenen Ermittlungsinstrumente zur Bekämpfung dieser Straftaten unerlässlich sind.