Patrick Witt, Generalsekretär des White House Digital Asset Advisory Committee, sagte am 6. Juni auf dem Consensus 2026 in Miami laut CoinDesk, dass in den kommenden Wochen mit einer Ankündigung zur Strategic Bitcoin Reserve der US-Regierung zu rechnen sei. Die Aussage erfolgt, nachdem Präsident Donald Trump eine Executive Order unterzeichnet hat, mit der die Strategic Bitcoin Reserve eingerichtet wurde; anschließend habe die Regierung ihre Digital-Asset-Bestände überprüft und die Systeme für das Custody-Management verbessert.
Überprüfung digitaler Vermögenswerte und Verbesserungen beim Custody-Management durch die Regierung
Witt erklärte, dass die Regierung eine umfassende Überprüfung der Digital-Asset-Bestände über sämtliche Bundesbehörden hinweg durchführe und die Custody-Systeme konsolidiere. Dazu gehöre das Zusammenführen, Konsolidieren und Sichern digitaler Assets, die von verschiedenen staatlichen Institutionen gehalten werden.
Identifizierte Probleme im Custody-System
Witt hob erhebliche Mängel hervor, wie einige Regierungsbehörden digitale Assets aufbewahrten. „Wir haben bestätigt, dass in einigen Behörden Cold Wallets in Schubladen am Schreibtisch gelagert wurden“, sagte er und betonte die Notwendigkeit, im gesamten Regierungsapparat angemessene Digital-Asset-Custody-Systeme einzurichten.
Aktuelle Bitcoin-Bestände und Offenlegung
Witt legte nicht die aktuelle Größe der Bitcoin-Bestände offen, die von der US-Regierung gehalten werden.
Beschlagnahmte Assets und Integration in die Reserve
Witt stellte klar, dass digitale Assets, die im Zuge von strafrechtlichen Ermittlungen oder Gerichtsverfahren beschlagnahmt werden, nicht automatisch in die Strategic Bitcoin Reserve aufgenommen werden. Seiner Aussage zufolge: „Digitale Assets, die durch Gerichtsverfahren beschlagnahmt wurden, verbleiben in einem ‚held status‘, bis die Einziehung abgeschlossen ist. Assets können den Opfern durch Wiedergutmachung zurückerstattet und anschließend in eine separat eingerichtete Reservelagerstätte übertragen werden.“