Laut The Korea Times steht das südkoreanische KI-Unternehmen Upstage unter verstärkter Prüfung wegen potenzieller Interessenkonflikte, während es sich auf einen Börsengang (IPO) vorbereitet. Hintergrund sind Vorwürfe, dass eine frühere Beteiligung des ehemaligen Präsidenten-Stabschefs Ha Jung-woo an dem Unternehmen unzulässige Verbindungen geschaffen habe. Upstage erhielt 560 Milliarden Won (370 Millionen US-Dollar) aus dem staatlich geförderten Korea National Growth Fund, nachdem das Unternehmen 2025 dem Projekt der staatlichen KI-Foundation-Modelle beigetreten war und als einer von fünf Betreibern ausgewählt wurde.
Upstage erklärte, Ha habe im Jahr 2021 Anteile für eine nicht-exekutive Beratungsfunktion erhalten. Als Ha sein Amt antrat, habe die Gesellschaft 4.444 unverfallene Aktien zum Nennwert zurückgegeben, während 5.556 bereits unverfallene Aktien in einen Blind Trust unter dem Public Service Ethics Act gelegt worden seien. Upstage bestellte im Dezember KB Securities und Mirae Asset Securities als Lead Underwriter, doch Banker sagten, die Kontroverse könnte sich auf die Bewertung des Unternehmens und den Prozess zur regulatorischen Genehmigung auswirken.