Lebensmittelinflation in Großbritannien fällt auf den tiefsten Stand seit 15 Monaten auf 2,4% und schwächt die Argumente für eine Zinserhöhung.

Laut dem British Retail Consortium fiel die Lebensmittelinflation im Vereinigten Königreich Anfang Juni auf ein 15-Monats-Tief: Die Preise stiegen im Jahresvergleich um 2,4 %, ein Rückgang von 2,7 % im Vormonat. Das allgemeine Einzelhandelspreiswachstum blieb bei 1,2 %. Der Rückgang wurde durch eine niedrigere Inflation bei frischen Produkten und intensiven Wettbewerb auf dem Markt angetrieben, insbesondere bei saisonalen Artikeln wie Erdbeeren und Eiscreme. Die Markterwartungen an Zinserhöhungen der Bank of England in diesem Jahr haben sich deutlich abgeschwächt; Händler preisen die zuvor erwarteten drei bis vier 25-Basispunkte-Erhöhungen nicht mehr vollständig ein.
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