UK FCA stellt am 4. Juli Krypto-Rahmenwerk vor, das ausländische Plattformen zulässt, aber strenge Genehmigungsanforderungen auferlegt.

Laut Coindesk veröffentlichte die britische Financial Conduct Authority (FCA) am 4. Juli ihren umfassenden Regulierungsrahmen für Krypto-Assets, der den Markt für ausländische Handelsplattformen öffnet, während strenge Compliance-Standards eingehalten werden.
Der Rahmen erlaubt es internationalen Börsen, autorisierte lokale Niederlassungen zu gründen, die britische Nutzer bedienen, und auf globale Handels-Pools zuzugreifen, und weicht damit vom regionalen Isolationsmodell der EU unter MiCA ab.
Nicht in Großbritannien ausgegebene Stablecoins dürfen ebenfalls legal zirkulieren.
Allerdings bleiben erhebliche Unsicherheiten bestehen.
Die FCA hat noch nicht festgelegt, welche ausländischen Rechtsräume den Standards eines „gleichwertigen regulatorischen Schutzes“ genügen, was institutionelle Einsatzentscheidungen beeinflusst.
Die DeFi-Regeln sind unvollständig, was Bedenken hinsichtlich möglicher Einschränkungen der Integration von Plattform und DeFi aufkommen lässt.
In Bezug auf die Compliance warnen Anwälte, dass die Krypto-Zulassung nach dem neuen Finanzdienstleistungsgesetz extrem strengen Standards unterliegt, wobei historische Daten zeigen, dass die Genehmigungsquote für die Anti-Geldwäsche-Registrierung bei der FCA unter 15 % liegt.
Der Rahmen erfordert umfassende Maßnahmen zum Verbraucherschutz, zur Kapitaladäquanz, zur betrieblichen Resilienz und zur Verantwortlichkeit des Managements.
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