Die Trump-Regierung hat am 3. April einen Antrag über 1,5 Billionen US-Dollar für Verteidigungsausgaben beim Kongress eingereicht — den größten Militärbudget-Vorschlag in der Geschichte der USA — und verknüpft dabei Rekordausgaben für das Militär mit Kürzungen bei inländischen Programmen in einer finanziellen Kombination, die auf anhaltenden Inflationsdruck und einen engeren Weg zu Zinssenkungen der Fed hindeutet.
Zusammenfassung
Die Trump-Regierung hat am 3. April einen Antrag über 1,5 Billionen US-Dollar für Verteidigungsausgaben beim Kongress eingereicht — den größten Militärbudget-Vorschlag in der Geschichte der USA — und verknüpft dabei Rekordausgaben für das Militär mit Kürzungen bei inländischen Programmen in einer finanziellen Kombination, die auf anhaltenden Inflationsdruck und einen engeren Weg zu Zinssenkungen der Fed hindeutet. Laut der Berichterstattung von NPR über die Veröffentlichung im Weißen Haus stellt der Vorschlag einen Anstieg von rund 42% gegenüber den aktuellen Ausgaben dar und umfasst 1,1 Billionen US-Dollar an Basisfinanzierung für das Pentagon sowie 350 Milliarden US-Dollar, die im Prozess der Budget-Abstimmung durch den Haushalt durchgereicht werden sollen.
Ein Verteidigungsbudget von 1,5 Billionen US-Dollar — das erste Baseline-Verteidigungsbudget in der Geschichte der USA, das die Marke von 1 Billion US-Dollar überschreitet — wird teilweise durch Kürzungen bei inländischen Ausgaben statt durch neue Einnahmen finanziert und wirft unmittelbare Fragen nach der fiskalischen Entwicklung der US-Regierung auf. Budgetdirektor Russell Vought schrieb, dass „Präsident Trump versprochen hat, in Amerikas Infrastruktur für nationale Sicherheit zu reinvestieren, um sicherzustellen, dass unser Land in einer gefährlichen Welt sicher ist.“ Für Krypto-Märkte ist die unmittelbarere Sorge das inflationäre Signal, das im Ausgabemix steckt.
Verteidigungsstarke Budgets während aktiver Kriegszeiten, kombiniert mit Kürzungen bei den InlandsAusgaben, die Kosten auf die Bundesstaaten verlagern, tendieren dazu, erhöhte staatliche Ausgaben aufrechtzuerhalten, ohne dass es eine entsprechende wirtschaftliche Gegenleistung gibt — eine Dynamik, die den Zinspfad der Federal Reserve genau in dem Moment verkompliziert, in dem sich Investoren auf eine geldpolitische Lockerung positioniert hatten.
Bitcoin wurde nahe 67.000 US-Dollar gehandelt, als der Vorschlag veröffentlicht wurde, während die US-Aktienmärkte wegen Good Friday geschlossen waren. Die Budgetankündigung kommt als zusätzliches fiskalisches Signal zu einem bereits schwierigen Makro-Umfeld für Krypto — definiert durch Öl über 100, die anhaltende Schließung der Straße von Hormus und einen starken Job-Report für März, der die Erwartungen an Zinssenkungen kurzfristig unabhängig voneinander reduziert hat.
Der Budgetvorschlag muss nun durch den Kongress weitergehen, wo sowohl die Größe als auch die Kürzungen bei den Ausgaben im Inland einer Prüfung über alle politischen Lager hinweg ausgesetzt sein werden. Ein langwieriger Gesetzeskampf über Verteidigungsbewilligungen würde der bestehenden geopolitischen Kulisse zusätzliche fiskalische Unsicherheit hinzufügen — eine Kombination, die in der Vergangenheit kurzfristig häufig Safe-Haven-Assets gegenüber Risk Assets unterstützt hat.
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