Drei WM-Wett-Tipp-Wallets haben mit den Einsätzen 24,25 Millionen US-Dollar verdient, gemeinsam nutzten sie eine Binance-Abhebungsadresse

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Die Blockchain-Analyseplattform Lookonchain hat am 21. Juni drei Krypto-Wallets identifiziert – mintblade, GRIMDRIP und EndlessFate –, die in 16 bereits abgewickelten Wetten auf dem World-Cup-Vorhersagemarkt 13 davon gewonnen haben. Der Gesamtgewinn beläuft sich auf 24,25 Millionen US-Dollar; die drei Wallets haben die Gelder abgezogen und die Mittel mit derselben Binance-Einzahlungsadresse (0xB08B…317D) transferiert.

Wettaufzeichnungen der drei Wallets und jeweilige Gewinnhöhe

世界杯投注錢包獲利 (Quelle: Lookonchain)

Laut der On-Chain-Analyseaufzeichnung von Lookonchain:

mintblade: 5 Einsätze, alle gewinnbringend, kein Verlust, Gewinn: 9,24 Millionen US-Dollar.

GRIMDRIP: 2 gewinnbringende Trades, Gewinn: 7,60 Millionen US-Dollar.

EndlessFate: 9 Wetten, davon 6 korrekt vorhergesagt, Gewinn: 7,41 Millionen US-Dollar.

Ein gemeinsames Verhaltensmerkmal der drei Konten ist: Nach der Erfassung von Gewinnen wurde die Betteinsätze sofort gestoppt und die Gelder abgezogen, statt weiter zu handeln.

On-Chain-Funde von Lookonchain: Gemeinsame Binance-Einzahlungsadresse

Lookonchain weist darauf hin, dass Börsen in der Regel jedem Kunden eine eigene Einzahlungsadresse zuweisen. Dass die drei Wallets dieselbe Einzahlungsadresse 0xB08B…317D gemeinsam nutzen, könnte bedeuten, dass diese Konten demselben Nutzer oder derselben Organisation zuzuordnen sind. Der On-Chain-Analyst Specter merkt jedoch an, dass seit Beginn der Weltmeisterschaft auch bei anderen Wallets ähnliche Handelsmuster aufgetreten seien, ohne dass Belege vorlägen, diese Konten direkt mit den drei von Lookonchain gefundenen Konten zu verknüpfen.

Es ist außerdem zu beachten, dass eine gemeinsame Einzahlungsadresse und Transaktionsverläufe an sich nicht beweisen, dass nicht öffentliche Informationen beschafft wurden. Nutzer von Vorhersagemärkten können bei ausreichender Liquidität große Positionen aufbauen und auf populäre Ergebnisse in die entgegengesetzte Richtung setzen; bei Eintritt einer Überraschung oder eines Unentschiedens können sie dann erhebliche Renditen erzielen. Polymarket und Binance haben bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Stellungnahme abgegeben.

Polymarket- und Kalshi-Regeln sowie Gesetzesfortschritte im US-Kongress

Die Regeln von Polymarket verbieten ausdrücklich das Handeln durch Personen, die über geheime Informationen verfügen oder den Ausgang des Marktes beeinflussen können; Kalshi schränkt den Handel für Sportler, politische Kandidaten und andere Teilnehmer ein, die mit den gelisteten Events verbunden sind.

US-Kongressabgeordnete beraten über mehr als zehn Anträge in Bezug auf Vorhersagemärkte, darunter Einschränkungen für Sportwettenkontrakte, politische Trades, Märkte im Zusammenhang mit Krieg und Tod sowie die Nutzung von Wahlkampfmitteln für Wetten; zum Zeitpunkt der Berichterstattung hatten diese Vorlagen keine substantiellen Fortschritte gemacht und waren noch kein Gesetz.

Das kumulierte Handelsvolumen der Polymarket-Weltmeisterschafts-Kontrakte liegt bei rund 3 Milliarden US-Dollar; das Gesamt-Tradevolumen der Polymarket- und Kalshi-Weltmeisterschafts-Kontrakte in der Eröffnungsphase hat bereits über 5 Milliarden US-Dollar überschritten.

Häufige Fragen

Reicht es aus, dass drei Wallets dieselbe Binance-Einzahlungsadresse teilen, um zu beweisen, dass es sich um denselben Anbieter handelt?

Laut den Angaben von Lookonchain könnte die gemeinsame Nutzung derselben Einzahlungsadresse darauf hindeuten, dass die Konten demselben Nutzer oder derselben Organisation zugehören, da Börsen in der Regel jedem Kunden eine eigene Adresse zuweisen; das ist jedoch kein Beweis für eine eindeutige Identität oder für eine bestimmte Handlungs- bzw. Motivlage und schließt andere Erklärungen nicht aus. Polymarket und Binance haben bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine öffentlichen Kommentare abgegeben.

Deutet die hohe Trefferquote dieser drei Wallets zwingend auf Fehlverhalten hin?

Laut der Berichterstattung hat CryptoSlate ausdrücklich klargestellt, dass hohe Gewinne nicht unbedingt auf Fehlverhalten hinweisen müssen. Nutzer von Vorhersagemärkten können hohe Renditen erzielen, indem sie hohe Risiken eingehen, statt auf nicht öffentliche Informationen zu setzen. Derzeit gibt es keine veröffentlichten Beweise dafür, dass diese Konten Informationen genutzt haben, die anderen Marktteilnehmern nicht zugänglich waren.

Zeigt dies nach dem fishalive-Vorfall, dass Polymarket systemische Anomalien aufweist?

Laut Berichten sagte der On-Chain-Analyst Specter, dass seit Beginn der Weltmeisterschaft weitere Wallets ähnliche Muster gezeigt haben, jedoch bisher keine öffentlichen Berichte vorliegen, die diese Fälle miteinander in Verbindung bringen. Polymarket hat in seinen Regeln ausdrücklich das Handeln durch Personen verboten, die über geheime Informationen verfügen. Die Anonymität von Vorhersagemärkten macht anschließende Untersuchungen jedoch äußerst schwierig.

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