Stripe und Paradigm haben die gemeinsam entwickelte Zahlungs-Blockchain Tempo Mainnet gestartet und gleichzeitig das „KI-Maschinen-Zahlungsprotokoll" eingeführt.

Von bekannten Risikokapitalgebern Paradigm und dem Zahlungsriesen Stripe gemeinsam ins Leben gerufene Zahlungsinfrastruktur Tempo ist offiziell gestartet. Tempo hat gleichzeitig das „Machine Payments Protocol (MPP)“ veröffentlicht, das gemeinsam mit Stripe entwickelt wurde und darauf abzielt, eine Zahlungsnetzwerk für die aufstrebenden KI-Agenten (AI Agents) mit niedriger Latenz und vorhersehbaren Kosten bereitzustellen. Derzeit hat dieses Projekt globale Giganten wie Visa, Mastercard, OpenAI und Shopify in seine Ökosysteme integriert.
(Vorgeschichte: Stripe x Paradigm Kind Tempo Testnetz gestartet, lohnt sich die Interaktion?)
(Hintergrund: Stripe kündigt Übernahme des Krypto-Wallets Valora an, um das Stablecoin-Netzwerk Tempo zu fördern)

Inhaltsverzeichnis

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  • Speziell für „KI-Agenten“ entwickelt: Lösung der traditionellen Zahlungsprobleme
  • Innovatives „Sitzungs“-System: OAuth-ähnliche Freigabe für Gelder
  • Unterstützung durch globale Giganten: Visa, Mastercard, OpenAI an Bord

An der Schnittstelle von Kryptowährungszahlungen und Künstlicher Intelligenz (KI) tritt ein bedeutender Akteur auf den Plan. Das von den Krypto-Risikokapitalgebern Paradigm und dem Zahlungsdienstleister Stripe gemeinsam ins Leben gerufene Blockchain-Infrastrukturprojekt Tempo hat am 18. März den Start seines Mainnets bekannt gegeben, mit dem Ziel, die zugrunde liegende Infrastruktur für groß angelegte Internetzahlungen und die KI-Maschinenwirtschaft bereitzustellen.

Speziell für „KI-Agenten“ entwickelt: Lösung der traditionellen Zahlungsprobleme

Das Tempo-Team betonte in der Ankündigung, dass obwohl Stablecoins bereits das Kernstück des Internet-Handels sind, die bestehenden Blockchains nicht für große Zahlungsvolumina ausgelegt sind. Schwankende Transaktionskosten und Begrenzungen beim Durchsatz stellen weiterhin große Hindernisse dar. Besonders mit dem Aufstieg der „KI-Agenten“ benötigen diese digitalen Vertreter die Fähigkeit, autonom zu programmieren, hochfrequente und kleine Zahlungen für Dienste wie Rechenleistung, Datenzugriff oder API-Aufrufe durchzuführen.

Um diese Anforderungen zu erfüllen, hat Tempo das „Machine Payments Protocol (MPP)“ eingeführt, einen offenen Standard, der gemeinsam mit Stripe entwickelt wurde. MPP ermöglicht es KI-Agenten, automatisiert Zahlungen mit Diensten zu koordinieren, ohne menschliches Eingreifen, inklusive Anfragen, Autorisierung und Abrechnung.

Innovatives „Sitzungs“-System: OAuth-ähnliche Freigabe für Gelder

Tempo hat eine neue primitive Funktion namens „Sessions“ eingeführt, die dem OAuth-Standard in der Softwarewelt ähnelt. Nutzer müssen nur einmal autorisieren, um KI-Agenten innerhalb definierter Grenzen kontinuierliche Zahlungen durchführen zu lassen. Tausende Mikrotransaktionen können zu einer einzigen On-Chain-Abrechnung zusammengefasst werden, was echtes „Pay-per-use“ im Internetmaßstab ermöglicht.

Unterstützung durch globale Giganten: Visa, Mastercard, OpenAI an Bord

Das Tempo-Ökosystem zeigt eine beeindruckende Anziehungskraft, mit mehreren tiefgreifenden Partnerschaften:

  • Zahlungsriesen: Visa hat MPP erweitert, um Kartenzahlungen im eigenen Netzwerk zu unterstützen; Mastercard, Revolut und Nubank erkunden ebenfalls, wie globale Auszahlungen und grenzüberschreitende Überweisungen auf Tempo umgestellt werden können.
  • KI-Pioniere: OpenAI und Anbieter wie Anthropic nutzen die Infrastruktur, um KI die eigenständige Abwicklung von Zahlungen zu ermöglichen.
  • Geschäftsplattformen: Shopify, DoorDash und Zahlungsdienstleister wie Ramp testen bereits die eingebetteten Finanzlösungen (Embedded Finance) von Tempo.

Zudem ist das „Zahlungskatalog“ von Tempo bei der Veröffentlichung bereits mit über 100 Diensten integriert, darunter Entwickler-Tools wie Alchemy und Dune Analytics. Entwickler können jetzt direkt auf dem Tempo-Mainnet über öffentliche RPC-Knoten bauen.

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