Sportradar sieht sich einer Klage wegen Wertpapierbetrugs gegenüber, nachdem ein 22%-Kurssturz den $800M -Marktwert ausradiert hat

Laut Gerichtsunterlagen steht die Sportradar Group AG vor einer Sammelklage wegen Wertpapierbetrugs in den USA im U.S. District Court für den Southern District of New York. Der Vorwurf lautet, dass das Unternehmen für Sportdaten wissentlich mit nicht lizenzierten Glücksspielbetreibern zusammengearbeitet habe, um den Umsatz zu steigern. Die Aktie stürzte nach Anschuldigungen eines Short Sellers um mehr als 22% ab und löschte damit etwa 800 Millionen US-Dollar an Börsenwert aus. Die Klage, eingereicht als Smale v. Sportradar Group AG, nennt das Unternehmen sowie den CEO Carsten Koerl als Beklagte gemäß dem Securities Exchange Act von 1934. Sie betrifft Anleger, die zwischen dem 7. November 2024 und dem 21. April 2026 Class-A-Aktien erworben haben.
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