Mimikatz-Warnung: Ein Linux-Copy-Fail-Sicherheitslücke ist äußerst leicht auszunutzen. Es wird empfohlen, den Kernel so schnell wie möglich zu aktualisieren.

Linux Copy Fail漏洞

Laut dem leitenden Informationssicherheitsbeauftragten (CISO) von SlowMist, 23pds, der am 30. April auf X gepostet hat, wurde in Systemen mit Linux ein logischer Schwachstellenfehler mit dem Namen „Copy Fail“ entdeckt (CVE-2026-31431), der sich sehr leicht ausnutzen lässt. SlowMist rät Nutzern, den Kernel schnellstmöglich zu aktualisieren.

Grundlegende Informationen zur Schwachstelle und betroffene Bereiche

Laut dem technischen Bericht vom 29. April des Xint-Code-Forschungsteams handelt es sich bei CVE-2026-31431 um einen logischen Fehler in der Linux-Kernelvorlage für Authenticated-Encryption-with-Associated-Data (AEAD) in der Datei algif_aead.c. Die Ausnutzung erfolgt über eine Kettenaufruf-Verkettung mit AF_ALG und der Funktion splice(), wodurch nicht privilegierte lokale Benutzer eine deterministische 4-Byte-kontrollierte Write-in-Operation auf Seiten-Cache eines beliebig lesbaren Dateiinhalts des Systems durchführen können. Anschließend kann durch das Zerstören von setuid-Binärdateien Root-Rechte erlangt werden.

Laut dem Xint-Code-Bericht wurden die betroffenen Distributionen und Kernelversionen wie folgt getestet und bestätigt:

Ubuntu 24.04 LTS: Kernel 6.17.0-1007-aws

Amazon Linux 2023: Kernel 6.18.8-9.213.amzn2023

RHEL 10.1: Kernel 6.12.0-124.45.1.el10_1

SUSE 16: Kernel 6.12.0-160000.9-default

Laut dem Xint-Code-Bericht liegt die grundlegende Ursache dieser Schwachstelle darin, dass 2017 eine In-Place-AEAD-Optimierung in algif_aead.c eingeführt wurde (Commit 72548b093ee3). Dadurch werden die Seiten-Cache-Seiten, die aus splice() stammen, in eine beschreibbare, disjunkten Liste gestellt. Zusammen mit temporären Write-Operationen des Authenticsn-AEAD-Encapsulators ergibt sich dadurch eine ausnutzbare Angriffsstrecke.

Zeitplan für koordinierte Offenlegung und Patch-Maßnahmen

Laut dem Zeitplan, den Xint Code am 29. April offengelegt hat, wurde CVE-2026-31431 am 23. März 2026 an das Linux-Kernel-Security-Team gemeldet. Der Patch (a664bf3d603d) wurde am 25. März zur Prüfung abgeschlossen, am 1. April in den Mainline-Kernel eingereicht, am 22. April erfolgte die offizielle Zuweisung der CVE, und am 29. April wurde die Schwachstelle öffentlich offengelegt.

Laut dem Xint-Code-Bericht umfassen die Patch-Maßnahmen: das Aktualisieren der Kernel-Softwarepakete der Distributionen (bei gängigen Distributionen sollte dieser Patch über normale Kernel-Updates veröffentlicht werden). Falls eine sofortige Minderung erforderlich ist, kann AF_ALG durch seccomp vom Erstellen von Sockets blockiert werden. Alternativ kann man das folgende Kommando ausführen, um das algif_aead-Modul auf die Blacklist zu setzen: echo "install algif_aead /bin/false" > /etc/modprobe.d/disable-algif-aead.conf.

Laut dem Xint-Code-Bericht betrifft die Schwachstelle außerdem Szenarien über Container-Grenzen hinweg, da der Seiten-Cache vom Host gemeinsam genutzt wird; relevante Auswirkungen auf Kubernetes-Container-Escapes werden im zweiten Teil offengelegt.

Häufige Fragen

Wie groß ist der Einflussbereich von CVE-2026-31431?

Laut dem Xint-Code-Bericht vom 29. April und der Warnung von SlowMist 23pds vom 30. April betrifft CVE-2026-31431 nahezu alle gängigen Linux-Distributionen, die seit 2017 veröffentlicht wurden, darunter Ubuntu, Amazon Linux, RHEL und SUSE. Ein 732-Byte-Python-Skript kann ohne spezielle Rechte Root-Rechte erlangen.

Wie sieht die temporäre Minderung dieser Schwachstelle aus?

Laut dem Xint-Code-Bericht kann sie durch Blockieren der Erstellung von AF_ALG-Sockets über seccomp erfolgen. Alternativ kann man zur sofortigen Minderung algif_aead auf die Blacklist setzen, indem man echo "install algif_aead /bin/false" > /etc/modprobe.d/disable-algif-aead.conf ausführt.

Wann wurde der Patch für CVE-2026-31431 veröffentlicht?

Laut dem Zeitplan, den Xint Code am 29. April offengelegt hat, wurde der Patch (a664bf3d603d) am 1. April 2026 in den Linux-Mainline-Kernel eingereicht. Gängige Distributionen sollten diesen Patch über normale Kernel-Softwarepaket-Updates veröffentlichen.

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