Seoul Insolvenzgericht beendet die Umstrukturierung von Home Plus am 6. Juli, Emart und Lotte Shopping profitieren.

Laut Sang-hoon Jo, Analyst bei Shinhan Investment & Securities, hat das Seoul Insolvenzgericht am 6. Juli das Unternehmensrestrukturierungsverfahren von Home Plus beendet, da die Durchführbarkeit des überarbeiteten Sanierungsplans des Einzelhändlers nicht ausreichend sei. Das Gericht führte das Scheitern an, 200 Milliarden Won an Betriebsmitteln zu sichern, gescheiterte Finanzierungsverhandlungen mit dem Gläubiger Meritz Financial und eine geringe Wahrscheinlichkeit einer betrieblichen Erholung.

Da Home Plus nun vor der Liquidation steht, erwarten Analysten eine Marktanteilsverschiebung unter den großen südkoreanischen Discountern. Jo schätzte, dass, wenn 30 % des Jahresumsatzes von Home Plus in Höhe von 4,8 Billionen Won (ohne 1 Billion Won von Home Plus Express, das im April verkauft wurde) auf Wettbewerber übergehen, Emart und Lotte Shopping zusammen zusätzliche Einnahmen von 1,4-1,5 Billionen Won erzielen könnten, begleitet von verbesserten Gewinnmargen durch eine stärkere Verhandlungsmacht gegenüber Lieferanten.

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