SEC-Vorsitzender Gensler gesteht ein, dass der bestehende Rechtsrahmen sich am 3. Mai nicht an die Krypto-Industrie anpassen kann

Am 3. Mai 2026 sagte SEC-Vorsitzender Gary Gensler in einer Anhörung vor dem Senatsausschuss für Banken, dass das bestehende US-Rechtsrahmenwerk sich der schnellen Entwicklung der Kryptoindustrie nicht länger anpassen kann. Gensler räumte ein, dass der Howey-Test-Standard von 1946 nicht ausreicht, um digitale Assets in der Kategorie des Marktes zu erfassen – der mittlerweile über 4,5 Billionen US-Dollar liegt – und neue Technologien wie dezentrale autonome Organisationen sowie liquid staking Derivate einführt, die traditionelle Verfahren nicht adressieren können.

Gensler schlug einen neuen Regulierungsrahmen vor, der eine Klasse „Digitales Anlage-Asset“ definiert, sowie ein dreigliedriges Aufsichtsmodell, bei dem die SEC Investment-Intent-Tokens betreibt, die CFTC Utility-Intent-Waren verwaltet und eine neue Selbstregulierungsorganisation Prüfungen von Smart Contracts überwacht. Dies markiert eine deutliche Abkehr von dem bisherigen „Regulierung durch Enforcement“-Ansatz der SEC und deutet auf mögliche Unterstützung für eine Safe-Harbor-Bestimmung im kommenden Crypto Reform Act 2026 hin.

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