Gate News Nachrichten, 18. März: FTX-Gründer Sam Bankman-Fried (SBF) beantragte eine Begnadigung durch Präsident Donald Trump, jedoch ohne Erfolg. SBF wurde wegen der Veruntreuung von über 8 Milliarden US-Dollar von Kunden zu 25 Jahren Bundeshaft verurteilt. Er hat in den letzten Monaten öffentlich auf X Plattform die Politik Trumps unterstützt und versucht, eine Begnadigung zu erwirken, doch sowohl republikanische als auch demokratische Kongressabgeordnete lehnten dies ab.
Der pro-Kryptowährung unterstützende republikanische Senator Bernie Moreno erklärte offen, dass SBF keine Begnadigung erhalten sollte. Die demokratische Senatorin Cynthia Lummis meinte ebenfalls, sie halte es für unwahrscheinlich, dass Trump durch seine Äußerungen überzeugt werden könne. Der republikanische Senator aus Nebraska, Mike Flood, kritisierte, dass SBF den Markt stören würde, während der demokratische Abgeordnete Sam Liccardo andeutete, dass eine Begnadigung außerhalb von Korruption nicht möglich sei.
Zuvor hatte SBF über einen Freund einen X-Account betrieben, Trump-Politik gelobt und die Verurteilung auf „Bidens Justizmaschine“ geschoben. Er nahm sogar unerlaubt im Gefängnis Interviews auf, um eine Begnadigung zu erwirken, doch alle Bemühungen blieben erfolglos. Trump bestätigte im Januar gegenüber den Medien, dass er keine Begnadigung in Betracht ziehe, und das Weiße Haus bekräftigte im Februar seine Haltung.
In den letzten zehn Monaten hat Trump einige Kryptowährungsverbrecher begnadigt, darunter Ross Ulbricht, den Gründer von Silk Road, und CZ, den Gründer der führenden Krypto-Börse. Ihre Vergehen unterscheiden sich jedoch grundlegend von SBFs Fall, da die Beträge und die Kundenschäden deutlich geringer sind als die 8 Milliarden US-Dollar bei SBFs Finanzbetrug.
SBF wurde wegen sieben Betrugs- und Verschwörungsdelikten verurteilt. Das Geschworenengericht stellte fest, dass er seine Komplizen angewiesen hatte, FTX-Handelskonto zu manipulieren, um Alameda Research die illegale Nutzung von Kundengeldern zu ermöglichen. Drei wichtige Mitangeklagte bezeugten, dass SBF direkt die Durchführung des Betrugs angeordnet hatte, was die Schwere des Falls unterstreicht. Trumps und das Vizepräsidentenamt des Weißen Hauses Ablehnung wurden zudem von mehreren Abgeordneten unterstützt.
Die gescheiterte Begnadigung von SBF zeigt erneut, dass die USA bei schweren Finanzverbrechen im Kryptowährungsbereich null Toleranz zeigen. Obwohl Trumps Amtszeit in den nächsten drei Jahren noch andauert, ist die Chance auf eine Begnadigung für SBF äußerst gering. Sein Fall dient auch als Warnung für die Regulierung der Kryptowährungsbranche.
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