Ripple hat eine vorläufige Genehmigung für eine CASP-Lizenz (Crypto Asset Service Provider) in Luxemburg unter der EU-Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) erhalten, wie die luxemburgische Finanzaufsicht Commission de Surveillance du Secteur Financier mitteilte. Die Genehmigung ermöglicht es Ripple, regulierte Krypto-Asset-Dienstleistungen im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum auszuweiten und seine bestehende EU-Lizenz als Institut für E-Geld zu ergänzen, wodurch ein einheitlicher Zugang zu seiner Krypto-Asset- und Stablecoin-Zahlungsinfrastruktur geschaffen wird.
Unterdessen hat Binance seinen MiCA-Antrag in Griechenland zurückgezogen und bereitet sich darauf vor, vor der regulatorischen Frist am 1. Juli in einem anderen EU-Mitgliedstaat einen Antrag zu stellen. Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde hat erklärt, dass Krypto-Dienstleister ohne entsprechende Genehmigung bis zu diesem Datum ihre EU-Aktivitäten einstellen müssen.