Ehemaliger OpenAI-Forscher setzt 1 Milliarde US-Dollar auf Bitcoin-Mining, KI-Rechenleistung und Stromvermögen werden zum Kerngeschäft

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Am 6. März wurde bekannt, dass ein junger Forscher, der zuvor bei OpenAI entlassen wurde, zu einem bedeutenden Investor in der Bitcoin-Mining-Branche wird. Der 24-jährige Leopold Aschenbrenner investiert mit seinem Hedgefonds Situational Awareness LP massiv in Bitcoin-Mining-Unternehmen, insgesamt etwa 1 Milliarde US-Dollar. Laut den bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Unterlagen beträgt die Gesamtgröße des Fonds etwa 5,5 Milliarden US-Dollar, wobei fast ein Fünftel in Unternehmen im Zusammenhang mit Bitcoin-Mining investiert ist.

Öffentliche Quellen zeigen, dass Aschenbrenner 2024 OpenAI wegen des Verdachts auf Informationslecks verlassen hat. Zuvor war er auch am FTX Future Fund beteiligt. Heute konzentriert er seine Mittel auf mehrere Bergbauunternehmen, die sich in Richtung Künstliche Intelligenz und Rechenleistung transformieren, darunter Core Scientific, Iris Energy, Cipher Mining, Riot Platforms und Hut 8. Diese Unternehmen verfügen in der Regel über große Stromressourcen und Rechenzentren und gelten als wichtige Vermögenswerte in der KI-Rechenleistungskette.

Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Kernlogik hinter dieser Investition nicht nur auf den Bitcoin-Preis setzt, sondern auf den Wert der Strominfrastruktur. Nishant Sharma, Gründer von Blocksbridge, einem Beratungsunternehmen für Mining und Rechenleistung, erklärt, dass die wichtigsten Vermögenswerte von Bitcoin-Miner stets die Energieversorgungskapazität und der Zugang zum Stromnetz waren, nicht die Menge an Bitcoins, die sie minen können. Vor dem Hintergrund der rapiden Zunahme der Nachfrage nach KI-Rechenleistung gewinnen Bergbauunternehmen mit mehreren Gigawatt an Stromressourcen eine neue Bewertungslogik.

Seit der Bitcoin-Halbierung 2024 sind die Einnahmen der Miner deutlich gesunken, da die Blockbelohnungen reduziert wurden und die On-Chain-Transaktionsgebühren gefallen sind, was die Rentabilität des Minings beeinträchtigt. Gleichzeitig beginnen viele Bergbauunternehmen, in KI- und Hochleistungsrechen-Services zu investieren, um durch Rechenleistung-Hosting stabilere Einkommensquellen zu erzielen. So hat Core Scientific eine 12-jährige Partnerschaft mit dem KI-Cloud-Anbieter CoreWeave unterzeichnet, die voraussichtlich Gesamteinnahmen von bis zu 10 Milliarden US-Dollar generieren wird. Iris Energy plant, bis 2026 die jährlichen Einnahmen aus KI-Cloud-Services auf über 500 Millionen US-Dollar zu steigern.

Der Energiebedarf der KI-Branche wächst ebenfalls rapide. Es wird geschätzt, dass das Training des GPT-4-Modells von OpenAI mehr als 12 Megawatt Strom benötigt, was etwa dem Verbrauch von 12.000 Haushalten entspricht. Mit der Expansion der nächsten Modellgenerationen wird der Energiebedarf voraussichtlich weiter steigen. In den USA dauert der Anschluss neuer Rechenzentren ans Stromnetz oft 3 bis 5 Jahre, während Bergbauunternehmen bereits über verfügbare Strom- und Standortressourcen verfügen.

Daher werden im Zuge des zunehmenden Wettbewerbs um KI-Rechenleistung die Energie- und Infrastrukturwerte von Bitcoin-Mining-Farmen neu bewertet. Aschenbrenners Investitionsstrategie basiert genau auf diesem Trend: Wenn die Nachfrage nach KI-Rechenleistung weiter wächst, könnten Bitcoin-Mining-Unternehmen mit Zugang zu Strom und Rechenzentren die größten Profiteure sein.

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