Ray Dalio: Der KI-Markt ist stark konzentriert, Dezentralisierung ist der Investitionsheiliger der Technologiezyklen zu durchqueren

AI市場高度集中

Der Bridgewater Associates-Gründer Ray Dalio veröffentlichte im Juni die neuesten Notizen und machte dabei unmissverständlich klar: Technischer Fortschritt allein bedeutet nicht, dass die zugehörigen Aktien im gleichen Maße attraktiv sind; in der Vergangenheit zeigten große neue Technologiezyklen stets dasselbe Muster: Euphorie, Gedränge, Volatilität und Ausverkauf. Er stellte seine zentralen quantitativen Kernthesen dar: Wenn man 15 hochwertige, untereinander nicht korrelierte Investments hält, kann sich das Risiko-Ertrags-Verhältnis von 0,3 auf 1,29 verbessern.

Ray Dalio analysiert die aktuellen Marktmerkmale

Dalio schreibt in seinen Notizen, dass das zentrale Merkmal des aktuellen Marktes sei: Die Marktbewegungen werden von KI-Technologie angetrieben und nur sehr wenige Unternehmen dominieren die Kursentwicklung; diese Firmen machen einen hohen Anteil an der gesamten Marktkapitalisierung aus. Er weist darauf hin, dass Anleger drei Möglichkeiten haben – KI-Unternehmen übergewichten, die Indexgewichtung beibehalten oder aktiv stärker diversifizieren – und ist der Ansicht: Je höher die Markt-Konzentration, desto größer ist die Notwendigkeit einer Diversifikation.

Er hebt außerdem hervor, dass man in jeder bisherigen großen neuen Technologiephase anfangs nur schwer einschätzen konnte, welche Unternehmen am Ende erfolgreich sein würden (IBM nennt er als Gegenbeispiel). Selbst Firmen, die langfristig gewinnen, hätten in der jeweiligen Phase Anleger zeitweise schwer getroffen. Dalio sagt: „Diese KI-Technologie ist diesmal tatsächlich einzigartig, aber in der Geschichte gab es viele ‚gleichermaßen einzigartige‘ neue Technologien.“

Die von Dalio genannten wichtigsten Risiko-Faktoren bei KI-Aktien

Dalio bestätigt in seinen Notizen folgende Risikofaktoren als relevant:

Das Dilemma aus Über- oder Unterinvestition: KI-Unternehmen müssen stark investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben, doch sie können nicht präzise vorhersagen, was eine angemessene Menge ist

Geopolitisches Risiko: Die taiwanische Chip-Lieferkette könnte zum Werkzeug in geopolitischen Konflikten werden; China verteilt KI-Technologie kostenlos oder zu Niedrigpreisen (wie bei der Strategie in den Bereichen Automobile, Solarmodule und Batterien)

Risiko einer Quantenberechnung als Umbruch: Dalio nennt es als eines der „bekannten bekannten Risiken“

Anstieg von Vermögenssteuer und anderen Steuern: Das könnte Anleger zwingen, die große Mengen stark konzentrierter KI-Aktien halten, zu verkaufen

Zunehmende Anti-KI-Stimmung: Könnte den Spielraum für Unternehmen einschränken, Technologien voranzutreiben

Die quantitative Logik der Diversifikation und Dalios „Investitionsheiliger Gral“

Dalio liefert in seinen Notizen eine konkrete quantitative Herleitung für seinen Diversifikationsanspruch. Als Ausgangspunkt dient ein einzelnes Investment mit einer Rendite von 6% und einer Standardabweichung von 18% (Risiko-Ertrags-Verhältnis 0,3). Wenn man 5, 10 oder 15 gleichwertige, untereinander nicht korrelierte Investitionen hält, sinkt die Standardabweichung entsprechend auf 8%, 6% und 5%, bei gleichzeitig unveränderter Rendite von 6%. Bei 15 Investments steigt das Risiko-Ertrags-Verhältnis von 0,3 auf 1,29; die Verbesserung beträgt damit das 4,3-fache. Dalio sagt: „Das ist eine Tatsache“, und nennt dies die Methode, die er in mehr als 50 Jahren Investmentkarriere verifiziert habe.

Er definiert diese Struktur als „Investitionsheiliger Gral“: 15 hochwertige, untereinander nicht korrelierte, risikobalancierte Investments halten und diese nach Maßgabe der eigenen akzeptierten Volatilität engineering-mäßig anpassen. Dalio ergänzt zugleich, dass er nicht empfiehlt, Investments zu vermeiden, weil Cash langfristig nahezu sicher das schlechteste Asset sei; stattdessen empfiehlt er: „ein ausgeglichenes Set an strategischen Asset-Allokationen zu halten, wenn man nicht genug Überzeugung hat, um sich taktische Sichtweisen zu bilden“.

Häufige Fragen

Empfiehlt Ray Dalio, überhaupt nicht in KI-Aktien zu investieren?

Nach den klaren Ausführungen von Dalio in seinen Notizen rät er nicht dazu, KI-Aktien komplett zu meiden, sondern empfiehlt, nicht aufgrund der Begeisterung für eine neue Technologie eine hochkorrelierte, hochriskante Konzentrationswette zu halten. Sein Kernargument lautet: Durch eine gute Diversifikation könne man bei gleichem oder sogar noch niedrigerem Risiko eine Rendite erzielen, die nicht hinter einer Konzentrationswette zurückbleibt.

Wie sicher sind die Schätzungen für Dalios Aktienrendite von -5% bis -10%?

Dalio erklärt in seinen Notizen eindeutig, dass diese Zahl aus seiner Bewertungsanalyse und den Indikatorablesungen zu Blasenrisiken stammt; gleichzeitig weist er jedoch darauf hin, dass „diese Zahlen eine beträchtliche Unsicherheit“ aufweisen. Zudem formuliert er die Schätzung mit „aus meiner Sicht“ und nicht als feste Gewissheit.

Was meint Dalio mit „Diversifikation, die konzentrierte Wetten mathematisch sicher schlägt“?

Laut Dalios Erklärung in seinen Notizen meint er: Wenn man Investments gleicher Qualität zugrunde legt, ist das Risiko-Ertrags-Verhältnis einer diversifizierten Kombination mathematisch zwangsläufig besser als das eines einzelnen stark konzentrierten Wetteinsatzes. Seine quantitativen Herleitungen zeigen, dass 15 nicht korrelierte Investments bei gleichbleibender Renditeerwartung das Risiko auf etwa ein Drittel im Vergleich zu konzentrierten Wetten senken können. Er betont, dass es sich um Logik der Wahrscheinlichkeit handelt, nicht um eine persönliche Meinung.

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