OpenClaw ist in Chinas KI-Handelskreisen viral geworden: Privatanleger nutzen KI zum Handel mit Kryptowährungen, manche verdienen in 48 Stunden fast 3000 US-Dollar

Am 13. März wurde bekannt, dass das Open-Source-KI-Agentur-Framework OpenClaw in China kürzlich schnell an Popularität gewonnen hat und zum Fokus von Tech- und Investment-Communitys wurde. Dieses KI-Agentursystem hat in weniger als vier Monaten über 260.000 GitHub-Sterne erhalten, und viele chinesische Entwickler sowie Privatanleger beginnen, es für Kryptowährungshandel und Finanzmarktanalysen zu nutzen, was eine Welle von „KI-Automatisierungs-Handelsversuchen“ ausgelöst hat.

Laut mehreren chinesischen Tech-Medien hat sich der Einfluss von OpenClaw von der Entwicklergemeinschaft auf eine breitere Bevölkerung ausgeweitet. Ingenieure großer Tech-Unternehmen wie Tencent und Baidu veranstalten regelmäßig Installations-Events, und Berufstätige, Studenten sowie Rentner versuchen, ihre eigenen KI-Agentursysteme zu implementieren. Gleichzeitig werden mit KI-Agenturen verbundene Konzeptfirmen ebenfalls von Kapital angezogen, beispielsweise stieg der Aktienkurs der Minimax Group innerhalb von zwei Monaten um über 550 %.

Im offiziellen Marktplatz ClawHub von OpenClaw sind derzeit mehr als 300 Finanz- und Investitions-Plugins verfügbar. Einige Entwickler versuchen, KI zur Marktvorhersage und zum Handel mit Kryptowährungen einzusetzen. Ein weit verbreitetes Beispiel zeigt, dass ein KI-Handelsroboter regelmäßig Marktdaten prognostiziert, Wetter, Sportverletzungen und On-Chain-Stimmung analysiert und innerhalb von 48 Stunden 50 US-Dollar auf 2.980 US-Dollar vermehrt hat. Ein anderes Roboterkonto namens „0x8dxd“ soll über 20.000 Trades ausgeführt haben, mit einem Gesamtgewinn von etwa 1,7 Millionen US-Dollar.

Doch die Realität ist nicht immer so ideal. Ein Entwickler dokumentierte in einem zweiwöchigen quantitativen Experiment auf Cnblogs, dass OpenClaw eher ein Informationsanalyse-Tool ist als ein zuverlässiges automatisches Handelssystem. Das „Halluzinieren“ von LLM-Modellen könnte in extremen Marktphasen zu Fehltrades führen, und API-Latenzen von 1 bis 10 Sekunden erhöhen das Risiko bei plötzlichen Marktcrashs erheblich.

Sicherheitsprobleme sorgen ebenfalls für Besorgnis. Das „ClawHavoc“-Supply-Chain-Angriffsereignis Ende 2025 führte dazu, dass über 1.100 bösartige Skills auf der ClawHub-Plattform eingeschleust wurden. Sicherheitsfirmen wie Koi Security und SlowMist berichteten, dass einige Plugins speziell auf Kryptowallets und digitale Vermögenswerte abzielen. Bitdefender Labs wies zudem darauf hin, dass etwa 17 % der Drittanbieter-Plugins das Risiko des Diebstahls digitaler Vermögenswerte bergen.

Das chinesische Ministerium für Industrie und Informationstechnologie veröffentlichte daraufhin Sicherheitshinweise, in denen es Organisationen aufforderte, Berechtigungseinstellungen streng zu prüfen und unnötigen Netzwerkzugang zu sperren. Zudem haben mehrere chinesische Universitäten die Nutzung von OpenClaw im Campusnetzwerk eingeschränkt.

Auch die Marktstimmung beginnt sich zu verändern. Mitte März wurde „OpenClaw deinstallieren“ auf Xianyu, einer Secondhand-Plattform von Alibaba, zu einem populären Suchbegriff. Einige Nutzer bezahlen sogar, um das System entfernen zu lassen. Ein Verkäufer aus Shanghai berichtete, dass die Deinstallation jeweils 299 RMB kostet und bereits mehrere Aufträge abgeschlossen wurden.

Obwohl OpenClaw die technischen Hürden für KI-quantitativen Handel gesenkt hat, sind Branchenexperten allgemein der Ansicht, dass KI-Tools die Effizienz bei Informationssammlung und -analyse verbessern können, die tatsächlichen Investitionsentscheidungen jedoch weiterhin vom Menschen getroffen werden müssen. In der Erforschung der Verbindung zwischen KI-Handel und Kryptowährungsmärkten bestehen sowohl Chancen als auch Risiken.

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