Musk schließt dreitägige Aussage in der OpenAI-Klage ab und verweist auf eine Schadenersatzforderung von 130-150 Milliarden US-Dollar

Laut mehreren Medienberichten hat Elon Musk am 28.-30. April drei Tage lang in seinem Rechtsstreit gegen OpenAI als Zeuge ausgesagt, wobei die kumulierte Zeugenaussage länger als 7 Stunden dauerte. Musk, der OpenAI 2015 mit einer anfänglichen Investition von 38 Millionen US-Dollar mitgründete, behauptete, das Unternehmen habe seine Non-Profit-Mission aufgegeben, um kommerziellen Profit anzustreben. Er sagte aus, OpenAI sei als gemeinnützige Einrichtung gegründet worden, die der Öffentlichkeit diene, und er habe die Gründungsidee geliefert, die Kernmitglieder rekrutiert und sämtliche Startfinanzierung gesichert. In seiner Klage, die vor einem Bundesgericht in Kalifornien eingereicht wurde, fordert Musk Schadensersatz in Höhe von 130-150 Milliarden US-Dollar und verlangt, dass OpenAI seinen Non-Profit-Status wiederherstellt. OpenAI antwortete am 1. Mai und erklärte, die Motivation von Musk gehe auf Bedauern darüber zurück, dass er 2018 den Vorstand des Unternehmens verlassen habe, sowie auf Neid auf den Erfolg. Der Prozess soll voraussichtlich bis Mitte Mai fortgesetzt werden; zu den wichtigen Beteiligten, die aussagen sollen, gehören CEO Sam Altman und Präsident Greg Brockman.
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