MOL verzögert die Wiederaufnahme der Durchfahrt durch den Suez-Kanal trotz einer Vereinbarung und rechnet damit, dass es Wochen dauert, um die 7 wartenden Schiffe abzuwickeln

Laut BlockBeats sagte die Mitsui O.S.K. Lines (MOL) aus Japan am 16. Juni, dass der weltweit größte Tankerbetreiber trotz der vorläufigen US-Iran-Vereinbarung zur Wiedereröffnung der Wasserstraße nicht vorschnell zur Normalaufnahme des Transitverkehrs durch die Straße von Hormus zurückkehren werde. MOL will abwarten, ob die Übereinkunft in ein „sicheres, zuverlässiges und ungehindertes“ Schifffahrtsumfeld überführt wird.

MOL-CEO Takao Tamura erklärte, dass die vergangenen Monate mehrere gescheiterte Erwartungen an eine Wiedereröffnung der Meerenge mit sich gebracht hätten, weshalb die Branche gegenüber der aktuellen Vereinbarung vorsichtig sei. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Normalbetrieb in Wochen bis zu einem Monat wieder aufgenommen wird, wobei derzeit mindestens 7 Schiffe auf die Passage warten. Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation prüft die sichere Evakuierung von etwa 500 gestrandetem Schiffen und richtet Kanäle zur Rückführung der Besatzungen für jene ein, die länger als 100 Tage feststecken.

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