Laut einer Studie von MarketWatch und der University of Michigan haben Investment-Management-Teams von Investmentfonds mit gemischter politischer Ausrichtung eine bessere Anlageperformance gezeigt als Teams, die ausschließlich aus Republikanern oder ausschließlich aus Demokraten bestehen. Die Studie mit dem Titel „Costs of Political Polarization: Evidence from Mutual Fund Managers during COVID-19“ untersuchte drei Arten aktiv verwalteter Aktienfonds: Fonds, die ausschließlich von Republikanern geleitet werden, solche, die ausschließlich von Demokraten geleitet werden, und solche mit gemischter Parteizugehörigkeit.
Seit Trumps Wahlsieg im November 2024 bis Mai 2026 zeigten drei politisch ausgerichtete ETFs – GOP-fokussierte MAGA-US, demokratisch ausgerichtete DEMZ-US und konservative ACVF-US – synchronisierte Entwicklungskurven ohne wesentliche Unterschiede. Die Studie ergab, dass unterschiedliche politische Hintergründe die kognitive Flexibilität bei Anlageentscheidungen verbessern, während ideologisch homogene Teams Einschränkungen ausgesetzt sind, die die Anpassungsfähigkeit bei der Portfolioauswahl verringern und die Reaktionsfähigkeit auf Marktveränderungen begrenzen.