Micron: HBM-Kapazitäten bereits ausverkauft, der Bericht vom 24. Juni ist ein entscheidender Katalysator

美光科技HBM產能售罄

Der Aktienkurs von Micron Technology (美光科技) schloss am 16. Juni bei 1.087,99 US-Dollar. Die HBM-Kapazität von Micron ist bis 2026 ausverkauft, und NVIDIA hat Micron als HBM4-Speicherlieferanten für seine Vera-Rubin-AI-Plattform zertifiziert. Micron wird am 24. Juni nach Börsenschluss die Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 (Q3 FY2026) veröffentlichen.

Q3-FY2026-Geschäftsbericht am 24. Juni: Analyseerkonsens-Erwartungen

Micron wird am 24. Juni nach Börsenschluss die Ergebnisse für Q3 FY2026 veröffentlichen. Analysten erwarten allgemein einen EPS von rund 19,82 US-Dollar, einen Umsatz von etwa 34,8 Milliarden US-Dollar und eine Bruttomarge von nahezu 81%. Zuvor stieg der Umsatz von Micron im Q2 FY2026 im Jahresvergleich um 196%, während die Bruttomarge bei 74,9% lag.

Der EPS für das Gesamtjahr FY2026 wird allgemein bei nahezu 58 US-Dollar erwartet; daraus berechnet sich ein Forward-KGV von etwa 18. Das aktuelle KGV (basierend auf den Erträgen der vergangenen 12 Monate) liegt bei rund 46. Die Dividende von Micron beträgt pro Aktie 0,15 US-Dollar; die Rendite ist nur minimal, und die gesamte Rendite-Aussicht hängt stark von der Fortsetzung der KI-Wachstumsstory ab.

HBM-Kapazität bis 2026 ausverkauft: NVIDIA Vera Rubin zertifiziert

Die HBM-Kapazität von Micron ist durch langfristige Verträge mit Kunden bis 2026 ausverkauft. NVIDIA hat Micron, Samsung und SK Hynix offiziell als HBM4-Speicherlieferanten für die Vera-Rubin-AI-Plattform zertifiziert und stellt damit sicher, dass Micron in der hochwertigsten KI-Speicher-Roadmap eine klare Position einnimmt.

Die Serienproduktion von HBM4 nutzt im Vergleich zur vorherigen Generation HBM3E eine schnellere Ausbeute sowie eine höhere Preisgestaltung, was die Profitmargen weiter anhebt. Analysten schätzen, dass die gesamte adressierbare Marktgröße für HBM voraussichtlich bis 2028 100 Milliarden US-Dollar erreichen wird, mit einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von etwa 40% (dies ist eine Prognose von Marktexperten, keine bestätigten Zahlen).

Bewertungsdaten: aktuelles P/E 46, Forward P/E etwa 18

Der Kern der Bullen-These ist: Das KGV von 46 basiert auf den Gewinnen der vergangenen 12 Monate, und mit dem Hochlauf der HBM-Kapazitäten wird für FY2026 ein allgemein erwarteter EPS von nahezu 58 US-Dollar angesetzt. Daraus ergibt sich ein Forward-KGV von etwa 18. Für ein Unternehmen, dessen Kapazität bereits ausverkauft ist und das ein schnelles Gewinnwachstum zeigt, erhält die Bewertung damit mehr Rückhalt.

Die Bear-These geht davon aus, dass die Forward-Erwartungen annehmen, dass der KI-Superzyklus niemals endet. Falls sich die KI-Kapitalausgaben oder die Speicherpreise bewegen (Schwankungen zeigen), könnten sich Gewinne und KGV gleichzeitig verringern. Am 5. Juni fiel Micron an einem Tag um mehr als 7%; in den darauf folgenden fünf Handelstagen summierte sich der Rückgang auf rund 919 US-Dollar (ein Minus von mehr als 16%). Auslöser war, dass Broadcom die Prognose für das KI-Geschäft nicht angehoben hat, was eine umfassende Abverkaufswelle im Technologiesektor auslöste.

Häufige Fragen

Bis wann ist die HBM-Kapazität von Micron ausverkauft, und was bedeutet das konkret?

Laut Berichten bestätigt wurde, ist die HBM-Kapazität von Micron durch langfristige Verträge bis 2026 ausverkauft. Das bedeutet, dass Kunden die zukünftige HBM-Lieferung im Voraus abgesichert haben und so die Unsicherheit bei der Nachfrage, wie sie im traditionellen Großhandelsmodell vorkommt, entfällt. NVIDIA hat Micron außerdem offiziell als einen der HBM4-Lieferanten für seine Vera-Rubin-AI-Plattform zertifiziert.

Welche bestätigten Analyseerkonsens-Erwartungen gibt es für den Bericht vom 24. Juni?

Analysten erwarten allgemein: EPS von rund 19,82 US-Dollar, Umsatz von etwa 34,8 Milliarden US-Dollar und eine Bruttomarge von nahezu 81%. Der EPS für das Gesamtjahr FY2026 wird allgemein bei nahezu 58 US-Dollar erwartet; daraus berechnet sich ein Forward-KGV von etwa 18. Das aktuelle (TTM-)KGV liegt bei rund 46.

Weshalb kam es am 5. Juni zum starken Kursrutsch, und wie ging es danach weiter?

Als Broadcom den Quartalsbericht veröffentlichte, hob es die Prognose für das KI-Geschäft nicht an. Dadurch entstand im Markt die Sorge über ein Abflauen der KI-Kapitalausgaben; der Philadelphia Semiconductor Index fiel daraufhin deutlich. Micron rutschte an dem Tag um mehr als 7% ab und fiel in den darauf folgenden fünf Handelstagen kumuliert auf die Gegend von 919 US-Dollar (ein Minus von mehr als 16%). Am 11. Juni trieben der Quartalsbericht von Oracle und die Anhebung der Analystenzielkurse den Philadelphia Semiconductor Index um nahezu 7,9% nach oben – der größte Ein-Tages-Anstieg der Branche seit mehr als einem Jahr. Am Montag trug zudem das Friedensabkommen zwischen Iran und den USA zusätzlich zur Marktbelebung bei; Micron erholte sich von 919 US-Dollar auf etwa 1.063 US-Dollar.

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