Metas Cloud-Einstieg verbessert die Bewertungsaussichten für Naver und Samsung SDS

Laut einer Analyse von Hanwha Investment & Securities erwägt Meta, in das Cloud-Geschäft einzusteigen, indem es seine selbst aufgebaute Infrastruktur für künstliche Intelligenz extern verkauft. Dieser Schritt könnte die Art und Weise verändern, wie der Markt Investitionen in KI-Infrastruktur bewertet, und die Wahrnehmung von reinen Kosten hin zu einnahmenbringenden Vermögenswerten verschieben. Kim So-hye, Forscherin bei Hanwha Investment & Securities, merkte an, dass die KI-Kapitalausgaben von Meta zu groß geworden seien, um sie allein durch Werbe- und Chatbot-Einnahmen zu rechtfertigen, was eine Gelegenheit biete, diese Investitionen in extern vermarktbare KI-Infrastrukturvermögenswerte umzuwandeln. Es wird erwartet, dass diese Entwicklung den Wert bestehender Cloud-Dienstleister, einschließlich der koreanischen Unternehmen Naver und Samsung SDS, hervorhebt.

Meta prüft zwei Cloud-Service-Modelle

Meta untersucht Optionen, seine selbst gebauten Grafikprozessoren (GPUs) und Rechenzentren an externe Kunden zu vermieten und damit die KI-Infrastruktur von einer werbeunterstützenden Infrastruktur in eine direkte Einnahmequelle umzuwandeln. Zwei Ansätze werden in Betracht gezogen: der Verkauf von Zugriffsrechten auf KI-Modelle ähnlich wie Amazon Web Services' Bedrock und die Vermietung von Rechenressourcen nach Art von CoreWeave und Nebius. Kim erklärte, dass eine verbesserte KI-Trainingseffizienz wahrscheinlich zu Überkapazitäten in den Rechenzentren geführt habe, was die Monetarisierung der Infrastruktur zu einem logischen Schritt zur Verteidigung des Return on Invested Capital (ROIC) mache. Sie fügte hinzu, dass die Preiswettbewerbsfähigkeit der Application Programming Interface (API) von Meta hinter OpenAI, Anthropic und Google zurückbleibe, was die Vermietung von Infrastruktur und den Verkauf von Rechenleistung zu praktikableren Optionen mache.

Bestehende globale CSPs behalten Wettbewerbsvorteile

Kim bewertete, dass der Einstieg von Meta die Stärken etablierter globaler Cloud-Dienstanbieter weiter hervorheben werde. Sie erklärte, dass Meta die Positionen großer CSPs wie AWS, Azure und Google Cloud Platform kurzfristig nicht einfach ersetzen könne. Die Bereitstellung von Cloud-Diensten gehe über den bloßen Besitz von GPUs hinaus, so Kim, und wies auf anhaltende Lücken zwischen Meta und etablierten Anbietern in den Bereichen Sicherheit, Compliance, Data Governance und Entwickler-Ökosysteme hin.

Koreanische Unternehmen Naver und Samsung SDS für Wertsteigerung positioniert

Obwohl dieselbe Logik nicht direkt auf koreanische CSPs im Inland angewendet werden könne, diagnostizierte Kim, dass ihr Investitionsreiz steigen könnte. Sie erklärte, dass Naver und Samsung SDS nicht über den Umfang eigener GPU-Infrastruktur verfügten, der für den Verkauf von Überschussrechenleistung erforderlich sei, was eine andere strukturelle Logik erfordere. Sie betonte jedoch, dass sich die entscheidende Frage darauf verlagert habe, welche Unternehmen KI-Infrastrukturinvestitionen mit hohem ROIC zurückgewinnen könnten. Bei Naver könnten die Erwartungen steigen, dass zuvor nur als Werbe- und Servicekosten betrachtete KI-Infrastrukturinvestitionen auf Basis von B2B-Sovereign-AI- und Public-Cloud-Nachfrage Rückgewinnungserlöse generieren. Samsung SDS könne weiterhin starke Managed-Service-Provider (MSP)-Erlöse erwarten, da die globale CSP-Cloud-Nachfrage solide bleibe. Kim behielt ihre frühere Ansicht bei, dass die Bewertungen der inländischen CSP-Unternehmen steigen werden.

FAQ

Welche Cloud-Geschäftsmodelle erwägt Meta? Meta untersucht zwei Ansätze: den Verkauf von Zugriffsrechten auf KI-Modelle ähnlich wie AWS Bedrock und die Vermietung von Rechenressourcen wie CoreWeave und Nebius.

Wie könnte der Cloud-Einstieg von Meta die koreanischen Unternehmen Naver und Samsung SDS beeinflussen? Laut der Analyse von Hanwha Investment & Securities könnte Naver von B2B-Sovereign-AI- und Public-Cloud-Nachfrage profitieren, die KI-Investitionen in Einnahmen umwandelt, während Samsung SDS ein anhaltendes MSP-Erlöswachstum durch die globale CSP-Cloud-Nachfrage verzeichnen könnte.

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