Gate News Nachricht vom 28. April — Der Bitcoin-Preis ist unter $76.000 gefallen, nachdem es nicht gelungen ist, den Aufwärtstrend nahe $80.000 zu halten. Händler sind vorsichtig angesichts geopolitischer Spannungen, dünner Liquidität und strengerer makroökonomischer Bedingungen. Der Rückgang erfolgte, obwohl Donald Trump behauptete, dass der Iran wolle, dass die Vereinigten Staaten die Straße von Hormus öffnen, während er mit dem konfrontiert sei, was er als „Zustand des Zusammenbruchs“ bezeichnete.
Trump sagte, der Iran habe den USA mitgeteilt, dass man wolle, dass die Straße von Hormus so bald wie möglich wiedereröffnet wird, während gleichzeitig eine Lage im Hinblick auf die Führung zu bewältigen sei. Der Wasserweg ist eine wichtige Route für globale Öltransporte; eine Störung dort hat zusätzlichen Druck auf Risk Assets, Energiemärkte und die Stimmung der Anleger ausgelöst. Ein Friedensvorschlag des Irans habe Berichten zufolge angeboten, die Straße wieder zu öffnen und den Konflikt zu beenden, doch Gespräche bleiben schwierig, weil der Vorschlag die Diskussion über Irans Nuklearprogramm und Aktivitäten bei ballistischen Raketen verzögert. Die Trump-Administration hält daran fest, dass jede Vereinbarung verhindern muss, dass der Iran eine Nuklearwaffe erhält.
Der Rückgang bei Bitcoin wurde auch mit erzwungenen Liquidationen in gehebelten Positionen in Verbindung gebracht. Nachdem der Preis sich von rund $78.000 auf unter $77.000 bewegt hatte, wurden innerhalb kurzer Zeit mehr als $100 Millionen in Long-Positionen ausgelöscht. Die Handelsbedingungen am Wochenende verstärkten die Bewegung, da weniger Institutionen und Liquiditätsanbieter aktiv waren, wodurch Bitcoin empfindlicher gegenüber großen Marktorders wurde. Das Open Interest hat sich auf etwa $25 Milliarden zurückaufgebaut, was zeigt, dass der Leverage wieder in den Markt zurückgekehrt ist.
Der erfahrene Trader Peter Brandt hat sich gegen Prognosen gewehrt, wonach Bitcoin bis Ende 2026 $250.000 erreichen könnte. Er sagte, die aktuelle Chart-Struktur zeige, dass Bitcoin innerhalb eines aufsteigenden parallelen Kanals gehandelt werde, statt ein starkes Muster für eine bullische Bodenbildung auszubilden. Brandts längerfristige Einschätzung bleibt konstruktiv; ein möglicher Zyklus-Höchststand sei für Ende 2029 zu erwarten. Allerdings sagte er, Bitcoin benötige möglicherweise später im Jahr 2026 noch einen weiteren handelbaren Tiefpunkt und erreiche womöglich erst 2027 einen neuen Allzeithoch-Kurs. Bitcoin bleibt unter seinem Allzeithoch vom Oktober 2025 von $126.100.
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