Lummis sagt, dass eine Abstimmung zum CLARITY Act vor der August-Pause wahrscheinlicher sei

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Senatorin Cynthia Lummis sagte, dass eine Abstimmung im Senatsplenum zum CLARITY Act eher vor der August-Pause erfolgen könnte als vor der Unterbrechung rund um den 4. Juli. Die Kommentare kamen wenige Tage, nachdem der Digital Asset Market Clarity Act Ende Mai zum Senatslegislativkalender hinzugefügt worden war – ein Verfahrensschritt, der es dem gesamten Gremium ermöglicht, sich mit dem Gesetzentwurf zu befassen. Lummis erklärte, dass mehrere Gesetzesvorhaben zusammengeführt werden müssen, bevor ein endgültiger Text das Plenum erreicht, und dass das Einvernehmen über den kombinierten Text sowie die Sicherung der 60 Stimmen, die für Cloture erforderlich sind, länger dauern könnte als anfangs erwartet.

Mehrere Gesetzentwürfe müssen noch zusammengeführt werden

Lummis erklärte, dass mehrere Gesetzesvorhaben zusammengeführt werden müssen, bevor ein endgültiger Text das Plenum erreicht. Gesetzgeber müssen die Version des Banking Committee, die Version des Agriculture Committee, separate Ethikbestimmungen sowie bestimmte Änderungen einarbeiten, die an den Stablecoin-Gesetzentwurf zum GENIUS Act gekoppelt sind. Ein Einvernehmen über den kombinierten Text und die Sicherung der 60 Stimmen, die für Cloture erforderlich sind, könne länger dauern als zunächst angenommen, sagte sie. Der Gesetzentwurf wurde Ende Mai in den Senatslegislativkalender aufgenommen. Die Senatsführung habe bislang noch kein Datum für eine formelle Debatte oder eine Abstimmung im Plenum angekündigt. Lummis räumte ein, dass der Kongress Gesetzesvorhaben schon manchmal schnell vorangebracht habe, wies aber darauf hin, dass die Fertigstellung dieses Prozesses vor der Juli-Pause aufgrund der Vielzahl noch offener Änderungsanträge schwierig werden könnte.

Unterstützung wächst durch Sicherheitsbeamte und Entwickler

Lummis sagte der Journalistin Eleanor Terrett, dass es mehrere Punkte zu klären gebe, und bezog sich dabei auf das Ausmaß der noch offenen Arbeit. Außerhalb des Kongresses hat sich die Unterstützung für die Gesetzesvorlage ausgeweitet. Die Blockchain Association gab bekannt, dass 160 ehemalige Angehörige aus Geheimdiensten, Verteidigung und Strafverfolgung einen Brief unterzeichnet haben, in dem sie die Senatsführung John Thune und Chuck Schumer aufforderten, den Gesetzentwurf voranzutreiben. Ein neu gestartetes politisches Aktionskomitee namens Defend Developers hat damit begonnen, sich für rechtliche Schutzmaßnahmen für US-basierte Krypto-Softwareingenieure innerhalb des finalen Gesetzestextes einzusetzen.

Dimons Kritik stößt auf scharfe Reaktion

JPMorgan Chase-CEO Jamie Dimon griff diese Woche in einem CNBC-Interview öffentlich sowohl die Gesetzesvorlage als auch den Coinbase-CEO Brian Armstrong an. Lummis reagierte im selben Netzwerk und wies Dimons Behauptung zurück, der Gesetzentwurf enthalte nicht ausreichend Schutzmaßnahmen gegen Geldwäsche. Dimon hatte argumentiert, der Gesetzentwurf könne es Krypto-Unternehmen ermöglichen, einlageähnliche Produkte anzubieten, ohne dass es Schutz auf Bankniveau gebe. Außerdem behauptete er, der Gesetzentwurf gehe nicht auf die Anforderungen des Bank Secrecy Act ein. Lummis wies diese Lesart zurück und sagte, dass AML- und BSA-Verpflichtungen bereits für digitale Vermögenswerte gelten und ausdrücklich in der Gesetzgebung enthalten sind. Entwickler-Schutzmaßnahmen seien zudem zu einem wichtigen Verhandlungs­punkt zwischen Republikanern und Demokraten geworden, während sich der finale Text formt.

FAQ

Was sagte Senator Lummis zur Terminierung der CLARITY-Act-Abstimmung?
Senatorin Cynthia Lummis sagte, dass eine Abstimmung im Senatsplenum zum CLARITY Act eher vor der August-Pause als vor der Unterbrechung rund um den 4. Juli erfolgen dürfte. Sie erklärte, dass mehrere Gesetzesvorhaben zusammengeführt werden müssen, bevor ein endgültiger Text das Plenum erreicht, und dass das Einholen der 60 Stimmen, die für Cloture erforderlich sind, länger dauern könnte als anfangs erwartet.

Wer hat einen Brief zur Unterstützung des CLARITY Act unterzeichnet?
Die Blockchain Association gab bekannt, dass 160 ehemalige Angehörige aus Geheimdiensten, Verteidigung und Strafverfolgung einen Brief unterzeichnet haben, in dem sie die Senatsführung John Thune und Chuck Schumer aufforderten, den Gesetzentwurf voranzutreiben. Ein neu gestartetes politisches Aktionskomitee namens Defend Developers setzt sich ebenfalls dafür ein, dass US-basierte Krypto-Softwareingenieure innerhalb des finalen Gesetzestextes rechtlich geschützt werden.

Wie hat Senator Lummis auf die Kritik von Jamie Dimon reagiert?
Lummis reagierte bei CNBC und wies Dimons Behauptung zurück, der Gesetzentwurf enthalte nicht ausreichend Schutzmaßnahmen gegen Geldwäsche. Sie sagte, dass AML- und BSA-Verpflichtungen bereits für digitale Vermögenswerte gelten und ausdrücklich in der Gesetzesvorlage enthalten sind.

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